Schockanruf in Einbeck: Betrüger täuschen medizinischen Notfall vor

(Symbolbild)

In Naensen bei Einbeck ist eine 74-jährige Frau am 24. September 2026 gegen Mittag zum Ziel von Betrügern geworden. Eine Anruferin mit unterdrückter Nummer gab vor, dass sich die Tochter der Seniorin im Krankenhaus Einbeck befinde und 180.000 Euro für einen ärztlichen Notfall benötigt würden.

Um die Geschichte glaubwürdig zu machen, kam ein vermeintlicher Arzt an den Apparat und bestätigte die Angaben. Parallel dazu wurden der Frau Fragen zu ihren Vermögenswerten gestellt. Später präsentierte sich am Telefon noch ein angeblich völlig verweinter Schwiegersohn, um den emotionalen Druck zu erhöhen.

Die 74-Jährige wurde jedoch misstrauisch und kündigte an, sofort das Krankenhaus aufzusuchen, um sich nach ihrer Tochter zu erkundigen. Daraufhin beendeten die Anrufer das Gespräch abrupt.

Die Polizei Einbeck ermittelt wegen versuchten Betruges. Die Behörde warnt eindringlich vor dieser Masche und empfiehlt potenziellen Opfern, keinerlei Geldforderungen am Telefon nachzukommen. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte misstrauisch sein und sich sofort einem Vertrauten oder einem Nachbarn anvertrauen. Eine unmittelbare Nachfrage bei der örtlichen Polizeidienststelle kann den Sachverhalt sofort klären und illegale Geldtransfers verhindern.


Betrugsfälle im Landkreis Northeim: der Vergleich mit Land und Bund

Im Landkreis Northeim zählte die Polizei 2025 895 Betrugsfälle, das sind 712 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis fast genauso wie im restlichen Bundesland, wo 740 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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