Schrauben auf Fahrbahn, Kaubonbon-Attacke und Raub: Hanauer Polizei ermittelt in mehreren Fällen

(Symbolbild)

In der vergangenen Woche hat die Hanauer Polizei in mehreren Fällen Ermittlungen eingeleitet. Ein aufmerksamer Zeuge fand am Dienstag gegen 14.15 Uhr mehrere Schrauben und Nägel auf den Fahrbahnen in der Tilsiter Straße, der Kantstraße sowie der Königsberger Straße in Kesselstadt und informierte die Polizei. Die Werkzeugteile hätten zu Sachschäden an vorbeifahrenden Fahrzeugen führen können. Nach bisherigem Ermittlungsstand lag das Material ab Montagmittag gegen 12.30 Uhr auf der Straße. Ob die Teile absichtlich dort abgelegt wurden, ist Bestandteil der Ermittlungen. Hinweise nimmt die Wache des Polizeireviers Hanau unter 06181 100-120 entgegen.

Am Dienstagabend meldete sich ein Zeuge bei der Polizei und berichtete von einem Unbekannten in der Sandgasse, der aus einem fahrenden schwarzen Hyundai mit einem waffenähnlichen Gegenstand auf andere Autos schießen würde. Das vermeintliche Geschoss wurde als „Klacken“ wahrgenommen. An einem getroffenen Wagen stellten Beamte einen Lackschaden von etwa 150 Euro fest. Im Zuge der Ermittlungen verdichtete sich der Tatverdacht gegen einen 19-jährigen Hyundai-Fahrer. Nach aktuellem Ermittlungsstand beschädigte dieser vermutlich mit einem harten Kaubonbon vorbeifahrende Fahrzeuge. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung ermittelt. Die Kripo prüft einen möglichen Zusammenhang zu einem ähnlichen Vorfall vor zehn Tagen in der Antoniterstraße. Zeugen können sich unter 06181 100-120 melden.

Ein Unbekannter brach am Dienstag gegen 15 Uhr in eine Wohnung in der John-F.-Kennedy-Straße (10er-Hausnummern) ein. Er richtete einen Schaden von mehreren hundert Euro an, machte aber nach bisherigem Ermittlungsstand keine Beute. Das Einbruchskommissariat Hanau sucht nun nach Zeugen und möchte den Tatzeitraum eingrenzen. Sachdienliche Hinweise werden unter 06181 100-123 entgegengenommen.

Am Dienstagnachmittag gegen 15.15 Uhr entriss ein Unbekannter einer 55-jährigen Radfahrerin auf der Philippsruher Allee den Rucksack vom Rücken und entwendete etwa 150 Euro Bargeld. Durch das Entreißen stürzte die Frau und zog sich leichte Verletzungen zu. Der Täter flüchtete mit seiner Beute in unbekannte Richtung. Der Rucksack wurde später ohne das Bargeld, aber mit dem restlichen Inhalt aufgefunden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines Raubdelikts. Zeugen können sich unter 06181 100-123 melden.

Wegen des Verdachts exhibitionistischer Handlungen ermittelt die Polizei gegen einen Mann, der am 14. September gegen 7.40 Uhr mit heruntergelassener Hose auf einer Parkbank an einem Radweg in der Straße „Am Neuseser Weinberg“ in Freigericht saß. Die Personenbeschreibung: zwischen 50 und 60 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, korpulent, schulterlange braune Haare zu einem Zopf gebunden, dunkles Oberteil und Bluejeans. Zeugen können sich unter 06181 100-123 mit den Ermittlern aus Hanau in Verbindung setzen.

Betrüger gaben sich am Dienstag am Telefon als Bankmitarbeiter aus und erbeuteten die Geldkarte eines Rentners. Eine Frau gab sich als Bankmitarbeiterin aus und rief einen Senior in Rothenbergen an. Sie teilte ihm mit, dass eine weitere Mitarbeiterin seine zu untersuchende Geldkarte abholen werde. Als die Frau an der Haustür klingelte, forderte sie die Geldkarte und die Geheimnummer. Der Senior händigte beides aus. Die Betrügerin begab sich anschließend über die Lessingstraße zum nächsten Geldautomaten und hob dort gegen 16.50 Uhr mehrere hundert Euro vom Bankkonto des Rentners ab. Die Kripo in Hanau sucht Zeugen und bittet um Hinweise unter 06181 100-123.


Raubdelikte in Hessen: der Vergleich mit dem Bund

Die Polizei zählte 2025 landesweit 3.006 Raubdelikte, das sind 48 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Hessen fast genauso wie der Bundesdurchschnitt, wo 48 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Raub, räuberische Erpressung und räuberischer Angriff auf Kraftfahrer.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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