Schüsse in Wohnung in Zell im Wiesental – 49-Jähriger festgenommen

(Symbolbild)

Am Mittwochabend, 1. Juli 2026, gegen 22.50 Uhr, hat die Polizei in Zell im Wiesental einen Großeinsatz ausgelöst. Anwohner des Mehrfamilienhauses in der Mühlengasse meldeten Schussgeräusche aus einer Wohnung. Als die Polizei vor Ort eintraf, nahm sie ebenfalls einen Schuss wahr.

Die Beamten lokalisierten schnell die betreffende Wohnung und nahmen den 49-jährigen Bewohner vorläufig fest. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung machten die Einsatzkräfte mehrere beunruhigende Funde: eine Schreckschusswaffe, mit der mutmaßlich geschossen worden war, eine mutmaßliche Handgranate und eine mutmaßlich selbstgebaute Sprengvorrichtung.

Aufgrund dieser Funde wurde das gesamte Mehrfamilienhaus vorsorglich geräumt. Die Polizei alarmierte sofort den Entschärferdienst des Landeskriminalamts Baden-Württemberg. Dieser bewertete sowohl die Handgranate als auch die selbstgebaute Sprengvorrichtung als Attrappen – also als ungefährliche Nachbildungen. Daraufhin durften die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die aufgefundenen Gegenstände wurden beschlagnahmt. Gegen den 49-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

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