In Hamburg-Ottensen sind am Samstag, 13. September 2026, gegen 22.24 Uhr zwei junge Männer verletzt worden. Ein 14-Jähriger wurde durch Schüsse verletzt, ein 20-Jähriger durch Stiche. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen.
Nach Angaben der Kriminalpolizei befand sich der 14-Jährige in einem Kulturverein in der Bergiusstraße, als zwei maskierte Männer plötzlich erschienen und mehrere Schüsse auf ihn abgaben. Der Jugendliche erlitt eine Oberschenkelverletzung und wurde von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand nicht. Die Täter flüchteten unerkannt in unbekannte Richtung.
Während der anschließenden Fahndung mit mehreren Funkstreifenwagen trafen die Polizistinnen und Polizisten in der Friedensallee auf einen 20-Jährigen mit mehreren nicht lebensbedrohlichen Stichverletzungen. Auch er hatte sich zur Tatzeit in den Räumlichkeiten in der Bergiusstraße aufgehalten. Ein Rettungswagen brachte auch ihn zur Behandlung ins Krankenhaus.
Die sofort eingeleitete Fahndung führte nicht zur Feststellung verdächtiger Personen. Von den Tätern liegt derzeit keine Beschreibung vor. Die Polizei hat jedoch Hinweise erhalten, dass vorangegangene Streitigkeiten ursächlich für die Vorfälle sein könnten. Das Kriminaldauerdienst übernahm zunächst die Ermittlungen am Tatort; diese werden nun beim Kriminalkommissariat der Region Altona (LKA 123) fortgeführt.
Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg zu melden.
Wie sich die Zahlen entwickelt haben
Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der gefährlichen und schweren Körperverletzungen in Hamburg um 5,4 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 5.949 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 71,5 Prozent, bundesweit 80,5 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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