Ein Schulbus ist am Montag, 14. September 2026, in Völklingen-Geislauterns einen Hang hinabgerollt und hat dabei 14 Menschen verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 8.10 Uhr in der Straße Am Schulberg und löste einen Großeinsatz von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei aus.
Eine 38-jährige Fahrerin aus dem Regionalverband Saarbrücken fuhr mit dem Schulbus Richtung Ortsmitte Geislauterns, als sie wegen eines technischen Defekts am Fahrbahnrand anhalten musste. Während sie nachschaute, was mit dem Bus nicht stimmte, setzte sich das Fahrzeug auf der abschüssigen Straße selbstständig in Bewegung und rollte bergab. Dabei stieß es gegen fünf geparkte Pkw, bevor es schließlich gegen die Hauswände zweier Anwesen im Kurvenbereich prallte. Die abgestellten Fahrzeuge wurden wiederum gegen Garagentore und Treppenaufgänge geschoben.
Im Bus befanden sich insgesamt 19 Personen: Schülerinnen und Schüler überwiegend im Alter von 12 bis 16 Jahren sowie drei Aufsichtspersonen im Alter von 30 bis 60 Jahren. Sieben Personen erlitten leichte Verletzungen, sieben weitere wurden schwerer verletzt. Rettungsdienst und Feuerwehr kümmerten sich unmittelbar um die Erstversorgung.
An drei der geparkten Pkw entstand Totalschaden, zwei weitere wurden ebenfalls beschädigt. Insgesamt wurden vier Anwesen in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden liegt nach aktuellem Stand im mittleren bis hohen sechsstelligen Bereich.
Wegen der hohen Zahl an Verletzten sperrte die Polizei nicht nur die Unfallstelle, sondern auch umliegende Straßen. Besonders betroffen war die Ludweilerstraße, die Hauptdurchgangsstraße Geislauterns. Bis etwa 10 Uhr kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, die Polizei leitete den Verkehr um. Der beschädigte Schulbus wurde sichergestellt, die Pkw durch Abschleppdienste abtransportiert. Experten der Stadt Völklingen untersuchten die beschädigten Gebäude auf Statikschäden und leiteten bereits erste Sicherungsmaßnahmen ein.
Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken beauftragte einen externen Sachverständigen mit der Klärung der Unfallursache. Der Experte unterstützte die ermittelnden Polizeibeamten bereits vor Ort. Auch Innenminister Reinhold Jost besuchte die Unfallstelle und dankte den beteiligten Einsatzkräften für ihre professionelle Bewältigung des Großeinsatzes.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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