Die Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen warnt zum Schuljahresbeginn vor erhöhtem Verkehrsaufkommen in der Region. Mit dem Start des neuen Schuljahres am 13. August 2026 und dem Beginn für Erstklässler am 17. August rechnet die Behörde mit deutlich mehr Fahrzeugverkehr rund um Schulen und Schulwege.
Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden, besondere Rücksichtnahme zu zeigen und die Verkehrsregeln konsequent einzuhalten. Dazu gehört, langsamer zu fahren und mit unerwartetem Verhalten von Kindern zu rechnen. „Es kommt auf die Sicherheit an, nicht auf die Kürze des Schulwegs“, betont Martin Schwanitz, Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion.
Für Eltern und Erziehungsberechtigte gibt es konkrete Empfehlungen: Wer sein Kind mit dem Auto zur Schule bringt, sollte Park- und Halteverbote unbedingt beachten. Falschparker stören Sichtlinien und spielen häufig eine Rolle bei Unfällen. Die Polizei empfiehlt, das Auto in angemessenem Abstand zur Schule abzustellen, das Kind an sicherer Stelle auszusteigen und von dort aus ein Stück zu Fuß zu gehen. Jüngere Kinder sollten zunächst nicht allein gehen – Eltern entscheiden nach dem Entwicklungsstand ihres Kindes, ob es den Schulweg selbstständig bewältigen kann. Kinder, die mit dem Fahrrad fahren, sollten dies erst nach absolviertem Radfahrtraining allein tun; bis dahin ist gemeinsames Radfahren mit achtsamer Begleitung angesagt.
Die Polizei wird wie in den Vorjahren verstärkt in der Zeit rund um den Schulbeginn an Schulwegen präsent sein und dort Kontrollen durchführen. Im Fokus stehen Park- und Halteverbote, Durchfahrtsverbote, die Nutzung der richtigen Fahrbahnseite, die Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen sowie die Kontrolle von Handy-Nutzung und anderen Ablenkungen im Straßenverkehr. Verstöße werden konsequent geahndet.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Niedersachsen
Auch aus Niedersachsen:
Mehr Polizeimeldungen: