Schulstart in Bayern: Bundespolizei warnt vor Gefahren im Bahnverkehr

Symbolbild

Am Dienstag, 15. September, beginnt in Bayern das neue Schuljahr. Damit sind wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler täglich mit Zug und S-Bahn unterwegs. Die Bundespolizei nutzt den Schulstart, um auf die Risiken an Bahnhöfen und in Bahnanlagen hinzuweisen.

Gerade für jüngere Schülerinnen und Schüler ist der Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglicherweise zum ersten Mal Alltag. Die Gefahren im Bahnverkehr werden dabei häufig unterschätzt. Unachtsamkeit oder eine kurze Ablenkung können schwerwiegende Folgen haben. Besonders Smartphones und Kopfhörer führen dazu, dass herannahende Züge, Durchsagen oder Warnsignale zu spät wahrgenommen werden.

Die Bundespolizei empfiehlt Eltern und Erziehungsberechtigten, den Schulweg gemeinsam mit ihren Kindern abzugehen, sichere Wege und mögliche Gefahrenstellen zu besprechen und das richtige Verhalten am Bahnsteig zu erklären. Zum Schuljahresbeginn verstärkt die Bundespolizei an ausgewählten Schwerpunkten ihre Präventionsmaßnahmen und sensibilisiert junge Reisende für die Gefahren im Bahnverkehr.

Wichtigste Sicherheitsregeln:

Gleise dürfen niemals betreten oder überquert werden. Züge können nicht ausweichen, haben einen sehr langen Bremsweg und können auch außerhalb der bekannten Fahrzeiten unterwegs sein. Nutzen Sie ausschließlich die vorgesehenen Wege und Übergänge.

Am Bahnsteig ist Abstand zur Kante entscheidend. Die weiße Sicherheitslinie sollte erst übertreten werden, wenn der Zug zum Stehen gekommen ist.

Smartphones sollten weg und die Ohren frei sein. Gerade am Bahnsteig sowie beim Ein- und Aussteigen muss die Aufmerksamkeit der Umgebung gelten. Kopfhörer können Warnsignale und Durchsagen überdecken.

Nicht drängeln oder schubsen: Besonders auf vollen Bahnsteigen gilt es, ausreichend Abstand zur Bahnsteigkante zu halten.

Fällt etwas ins Gleis, sollte es liegen gelassen werden – egal ob Smartphone, Schulranzen oder ein anderer Gegenstand. Niemals selbst ins Gleis steigen. Wenden Sie sich an das Bahnpersonal oder die Bundespolizei.

Nicht auf Züge, Waggons oder Masten klettern: Bahnoberleitungen führen 15.000 Volt. Bereits die Annäherung kann zu einem lebensgefährlichen Stromüberschlag führen.

Keine Selfies oder Videos im Gleisbereich: Für Fotos oder Aufnahmen niemals Gleise betreten oder sich unnötig der Bahnsteigkante nähern.

Eltern können viel dazu beitragen, dass ihre Kinder sicher unterwegs sind, indem sie den Schulweg gemeinsam abgehen, über mögliche Gefahrensituationen sprechen und zeigen, an wen sich ihr Kind wenden kann, wenn es Hilfe benötigt.

Weitere Informationen und Tipps zum richtigen Verhalten an Bahnanlagen finden Sie unter https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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