Schusswaffe war Selbstschuss: Polizei ermittelt gegen 35-Jährigen wegen Vorspiegelung

(Symbolbild)

Ein Mann aus dem Harburger Bereich hat sich selbst mit einer Schusswaffe verletzt und dann Opfer gespielt. Das hat sich nach Ermittlungen der Polizei herausgestellt, die ursprünglich von einem Angriff mit einer Schusswaffe ausgegangen waren.

Der 35-Jährige hatte am 1. September 2026 die Schussverletzung angezeigt und sich als Opfer dargestellt. Nach seiner Notoperation vernahmen ihn die Ermittler. Dabei verstrickte sich der Mann zunehmend in Widersprüche. Letztlich räumte er ein, sich die Schussverletzung selbst zugefügt zu haben. Er beschrieb auch, wo er die Waffe nach dem Schuss versteckt hatte, bevor er sich hilfesuchend an eine Zeugin wandte.

Am heutigen Tag konnte die Polizei die Waffe an der beschriebenen Stelle sicherstellen. Die Polizeiinspektion Harburg ermittelt nun gegen den 35-Jährigen wegen Vortäuschung von Straftaten und Verstoßes gegen das Waffengesetz. Warum der Mann die Tat vorgetäuscht hat, hat er nicht erklärt.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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