Schwarzfahrerin landet wegen Haftbefehl im Gefängnis

(Symbolbild)

Eine 39-jährige Slowakin ist am Montagabend während einer Zugfahrt von Regensburg nach Ingolstadt beim Schwarzfahren ertappt worden. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass gegen die Frau ein Haftbefehl vorlag – sie kam noch am selben Abend ins Gefängnis.

Die Frau war ohne Fahrschein unterwegs und weigerte sich zunächst, sich gegenüber dem Zugpersonal auszuweisen. Sie behauptete, ihr Reisepass sei gestohlen worden. Nach der Ankunft am Ingolstädter Hauptbahnhof übernahm eine Streife der Bundespolizei die Identitätsfeststellung.

Bei der Kontrolle fanden die Beamten bei der 39-Jährigen ihre slowakischen Ausweispapiere. Ein Abgleich der Personalien im polizeilichen Fahndungssystem ergab einen Treffer: Gegen die Frau lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München I wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls vor.

Da das Urteil keine Ersatzfreiheitsstrafe vorsah, sondern die sofortige Verbüßung der Reststrafe von acht Monaten erforderte, nahmen die Bundespolizisten die Frau fest. Sie wurde noch am selben Abend in die Justizvollzugsanstalt Aichach überstellt.

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