Schwere Unfälle und Brände in München: Sieben Polizeivorfälle am 16./17. September

(Symbolbild)

In der vergangenen Woche beschäftigte eine Reihe von Verkehrsunfällen, Bränden und Gewalttaten die Münchner Polizei. Die schwersten Vorfälle ereigneten sich am 16. und 17. September 2026.

Motorradfahrer schwer verletzt

Am Mittwoch, 16. September, gegen 15.50 Uhr, kam es in Unterschleißheim zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 43-jähriger Deutscher fuhr auf der B 13 mit seinem KTM-Leichtkraftrad auf einen vor ihm stehenden Suzuki-Pkw auf, dessen Fahrerin, eine 37-Jährige aus dem Landkreis Dachau, an einer roten Ampel bei der Weihenstephaner Straße angehalten hatte. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt; der Gesamtschaden liegt bei mehreren tausend Euro. Die B 13 in Richtung A 92 war während der Unfallaufnahme etwa eine Stunde gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt.

E-Scooter in Parkanlage angezündet

Am Mittwoch, 16. September, gegen 19.30 Uhr, bemerkte eine Passantin in einer Parkanlage im Bereich Sipplinger Straße einen brennenden E-Scooter auf einer Tischtennisplatte. Die Feuerwehr löschte den Brand. Der Roller einer Verleihfirma wurde vollständig zerstört, die Tischtennisplatte beschädigt. Der Sachschaden liegt bei einem niedrigen vierstelligen Betrag. Eine Fahndung in der unmittelbaren Umgebung erbrachte keine Erkenntnisse über den oder die Täter. Das Kommissariat 13 ermittelt. Die Polizei bittet Zeugen, die im angegebenen Zeitraum im Bereich der Sipplinger Straße und der dortigen Parkanlage etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich zu melden: Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Telefon 089 2910-0.

Mann mit Glasflasche attackiert Jugendliche

Am Mittwoch, 16. September, gegen 17.20 Uhr, gerieten ein 17-jähriger mit irakischer Staatsangehörigkeit und eine 17-jährige Deutsche am Scharfreiterplatz in ein verbales Streitgespräch mit einem unbekannten Mann. Im weiteren Verlauf bedrohte dieser die beiden Jugendlichen und griff den 17-Jährigen mit einer abgebrochenen Glasflasche an. Der Junge wurde leicht im Halsbereich verletzt. Die Mädchen riefen die Polizei. Mehrere Streifen wurden zum Einsatzort geschickt. Der Tatverdächtige flüchtete in ein nahegelegenes Wohnanwesen, wo er kurze Zeit später festgenommen wurde. Es handelte sich um einen 31-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München. Der verletzte 17-Jährige begab sich anschließend selbstständig in ärztliche Behandlung. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 31-Jährige in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Im Laufe des 16. September sollte er einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, der über die Haftfrage entscheidet. Das Kommissariat 26 führt die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung.

Großeinsatz wegen bewaffneter Person in Obergiesing

Am Mittwoch, 16. September, gegen 18.15 Uhr, alarmierten Zeugen die Polizei, weil ein Mann aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses Gegenstände auf die Straße und den Gehweg warf. Mehrere Streifen fuhren zur Örtlichkeit. Die Polizisten trafen auf einen dort wohnenden 69-jährigen Deutschen. Die Wohnungstür öffnete er nicht, eine Kommunikation war nur über das Fenster möglich. Dabei zeigte er den Beamten auch ein Messer und machte Stichbewegungen. Einsatzkräfte des Unterstützungskommandos öffneten die Wohnungstür und betraten die Wohnung. Die Polizisten überwältigten den Mann. Dabei wehrte sich dieser heftig und stach mehrfach gegen die Einsatzkräfte. Aufgrund ihrer Schutzausrüstung wurden die Beamten nicht verletzt. Das Messer (Taschenmesser) wurde sichergestellt. Wegen seines psychisch auffälligen Zustands wurde der 69-Jährige in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Er wurde angezeigt wegen Angriffs auf Polizeibeamte, Widerstands und gefährlicher Körperverletzung. Das Kommissariat 26 ermittelt.

Auto durchbricht Schaufensterscheibe in Trudering

Am Mittwoch, 16. September, gegen 21.20 Uhr, wollte ein Mercedes-Pkw-Fahrer mit Wohnsitz in München auf der Kreillerstraße an der Kreuzung zur Damaschkestraße abbremsen. Der Wagen kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Nach ersten Erkenntnissen könnte die nasse Fahrbahnoberfläche mitursächlich sein. Der Pkw kollidierte mit einem Gebäude, in dem sich ein Geschäft befindet, durchbrach das Schaufenster und zerstörte ein Regal mit ausgestellten Waren. Ein Zeuge rief die Polizei. Der Fahrer blieb unverletzt. Der Sachschaden liegt bei mehreren tausend Euro. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt.

Brand im Krankenhaus – Verdacht auf Brandstiftung

Am Mittwoch, 16. September, gegen 04.40 Uhr, löste die Brandmeldeanlage eines Krankenhauses aus. Die Feuerwehr und Polizei wurden alarmiert. Mitarbeiter stellten das Feuer in einem offenen überbauten Durchfahrtsbereich fest – zwei abgestellte Großmülltonen und die Deckenbeleuchtung brannten. Ein 45-jähriger obdachloser Deutscher befand sich vor Ort und wurde von den Mitarbeitern bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Es gab Hinweise, dass er für das Feuer verantwortlich sein könnte. Die Feuerwehr löschte den Brand. Die beiden Großmülltonen wurden vollständig zerstört, die Deckenbeleuchtung beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf einen niedrigen vierstelligen Betrag geschätzt. In derselben Nacht zwischen 02.00 und 04.00 Uhr kam es in Sendling-Westpark zu weiteren Sachbeschädigungen durch Brandlegungen an Müll- und Papiercontainern. Die Polizei ermittelt, ob die Fälle zusammenhängen. Der 45-Jährige wurde angezeigt und nach der Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten entlassen. Das Kommissariat 13 ermittelt. Die Polizei bittet Zeugen, die im angegebenen Zeitraum im Bereich der Zillertalstraße, Ortlerstraße, Nestroystraße und Hansastraße in Sendling-Westpark etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich zu melden: Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Telefon 089 2910-0.

Frontalzusammenstoß auf der Ludwigsfelder Straße

Am Mittwoch, 16. September, gegen 15.00 Uhr, stießen auf der Ludwigsfelder Straße in Moosach ein Toyota-Pkw und ein Mercedes-Bus frontal zusammen. Der 56-jährige deutsche Autofahrer war aus dem Landkreis Starnberg, der 72-jährige Busfahrer mit kroatischer Staatsangehörigkeit aus Nordrhein-Westfalen. Durch den Zusammenstoß kam der Bus von der Fahrbahn ab und der Pkw kam quer auf der Straße zum Stillstand. Beide Fahrer wurden leicht verletzt. Der 56-Jährige musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Schaden liegt bei mehreren tausend Euro. Die Ludwigsfelder Straße war während der Unfallaufnahme zwei Stunden in eine Fahrtrichtung gesperrt, was zu umfangreichen Verkehrsbehinderungen führte. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt.

Garagen-Brand in Haar mit hohem Schaden

Am Donnerstag, 17. September, gegen 03.25 Uhr, bemerkte eine Anwohnerin den Brand einer Garage in der Mozartstraße in Haar und verständigte den Notruf. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Garage bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr löschte das Feuer. In der Garage befanden sich ein BMW-Pkw sowie mehrere Batteriespeicher einer Photovoltaikanlage. Die Garage und ihr kompletter Inhalt wurden vollständig zerstört. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden liegt bei einem mittleren sechsstelligen Betrag. Das Kommissariat 13 ermittelt, insbesondere zur Brandursache.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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