Bei einem schweren Auffahrunfall auf der A2 bei Magdeburg wurde am Freitagabend ein litauischer Lkw-Fahrer schwer verletzt und musste aus seinem Fahrzeug befreit werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Litauer mit einer Sattelzugkombination, die mit sieben Neufahrzeugen verschiedener Automarken beladen war, auf der rechten Fahrspur. Er bemerkte das Stauende vor ihm zu spät und fuhr ungebremst auf einen stehenden Lkw einer polnischen Spedition auf.
Durch den Aufprall wurde der litauische Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Ersthelfer befreiten ihn durch die Beifahrerseite, anschließend brachte ihn ein Rettungswagen schwer verletzt in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der 34-jährige polnische Fahrer des am Stauende stehenden Lkw blieb unverletzt und konnte nach Abschluss der Unfallaufnahme weiterfahren.
Die beschädigte Sattelzugkombination wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen. Hierfür musste die Fahrtrichtungsfahrbahn Berlin für etwa drei Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Anschlussstelle Uhrsleben umgeleitet.
Es entstand ein Sachschaden im hohen fünfstelligen Bereich.