Schwerer Lkw-Unfall auf A3: Österreicher kracht in Absicherungsfahrzeug – 290.000 Euro Schaden

(Symbolbild)

Am Montag gegen 8 Uhr kam es auf der A3 kurz vor dem Parkplatz Wellerbach Richtung Regensburg zu einem schweren Lkw-Unfall. Ein 40-jähriger österreichischer Fahrer eines Sattelzuges mit deutscher Zulassung geriet aus noch unbekannten Gründen nach rechts an den Standstreifen und fuhr auf ein dort abgestelltes Sicherungsfahrzeug auf.

Das Sicherungsfahrzeug der Firma Leit-Ramm GmbH & Co. KG, bestehend aus Lkw und Anhänger, war aufgrund von Mäharbeiten am rechten Fahrbahnrand am Standstreifen abgestellt. Beim Zusammenstoß touchierten der Lkw und Anhänger ein weiteres Fahrzeug derselben Firma, das ebenfalls leicht beschädigt wurde. In den anderen Fahrzeugen befanden sich keine Personen.

Der österreichische Lkw-Fahrer wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. An den unfallbeteiligten Fahrzeugen sowie an der beschädigten Leitplanke entstand ein Gesamtschaden von etwa 290.000 Euro.

Zur Bergung der beschädigten Fahrzeuge musste unter anderem ein Kran herangezogen werden. Bei der technischen Hilfeleistung sowie Säuberung der Unfallstelle waren die Feuerwehren Kirchroth, Parkstetten und Bogen vor Ort. Die Autobahnmeisterei übernahm die Absicherung der Unfallstelle.

Die Autobahn war etwa 3,5 Stunden gesperrt. Eine Umleitung wurde ab der Anschlussstelle Kirchroth eingerichtet. Im Zeitraum der Sperrung wurden vereinzelt Pannenfahrzeuge im Stau gemeldet, Folgeunfälle gab es nicht. Auch hitzebedingte Zwischenfälle blieben aus. Bei anderen mitgeteilten medizinischen Notfällen konnte Abhilfe geschaffen werden.

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