Ein 77-jähriger Mann aus Frankfurt-Sossenheim hat am Donnerstagnachmittag (16. Juli 2026) einen Trickbetrug sofort erkannt und damit verhindert, dass Betrüger an seine Wertsachen gelangten. Der Senior legte einfach auf — und erstattete anschließend Anzeige.
Gegen 16:50 Uhr rief ein Betrüger den Mann an und gab sich als Kriminalbeamter des Bundeskriminalamts (BKA) aus. Er behauptete, eine kriminelle Bande hätte es auf das Schließfach des Seniors abgesehen. Die Bande verfüge sogar über Fotos der Wohnadresse des Mannes, sagte der Anrufer.
Der 77-Jährige wurde misstrauisch. Er teilte dem falschen Polizisten mit, dass er die Polizei über den Notruf 110 anrufen wolle, um die Geschichte zu überprüfen. Der Betrüger versuchte sogar, ihn zu beruhigen: Er bot an, den Mann selbst mit einem weiteren „Polizisten“ verbinden zu wollen — angeblich zum Notruf. Diese ungewöhnliche Lösung bestätigte den Verdacht des Seniors endgültig. Er erkannte, dass er es mit Betrügern zu tun hatte, und beendete das Gespräch.
Danach begab sich der Mann zum 11. Polizeirevier in Frankfurt und erstattete Anzeige gegen den unbekannten Anrufer.
Die Frankfurter Polizei nutzt den Fall, um vor dieser Betrugsmethode zu warnen und gibt folgende Tipps:
— Nehmen Sie Anrufe von unbekannten oder unterdrückten Rufnummern nicht an.
— Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre finanzielle Situation.
— Beenden Sie das Gespräch sofort, wenn Sie unsicher sind oder unter Druck gesetzt werden. Rufen Sie dann die 110 an.
— Lassen Sie sich nicht „mit der 110 verbinden“.
— Vertrauen Sie nicht darauf, dass Anrufer einfach auflegen.
— Die Polizei fragt nie nach Wertsachen, Schmuck oder Geld und stellt diese nicht „zu Ihrem Schutz“ sicher.
— Geben Sie niemals Bankdaten preis und gewähren Sie niemandem Zugriff auf Ihren Computer oder Ihr Handy.
— Melden Sie jeden Trickbetrug der Polizei, egal ob Geld oder Wertsachen gestohlen wurden oder nicht.
— Warnen Sie Familie und Bekannte vor dieser Betrugsmethode.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.
