Sexuelle Belästigung auf Kreisschützenfest in Marsberg – Polizei ermittelt

(Symbolbild)

Eine 37-jährige Frau hat auf dem Kreisschützenfest in Marsberg-Leitmar eine sexuelle Belästigung angezeigt. Die Polizei des Hochsauerlandkreises ermittelt gegen einen 59-jährigen Tatverdächtigen.

Nach bisherigen Erkenntnissen wollte die Frau am 12. September gegen 18:45 Uhr gemeinsam mit Bekannten das Zelt 2 in Richtung der Landstraße 549 verlassen. Der Tatverdächtige soll sich seitlich in die Gruppe gedrängt und der Frau von hinten in den Schritt gefasst haben. Zwei Zeugen beobachteten den Vorfall und sprachen den Mann unmittelbar an. Der 59-Jährige spielte sein Verhalten herunter und behauptete, die Frau habe die Berührung gewollt.

Die Frau kannte den Tatverdächtigen nicht. Weitere Festbesucher halfen, seine Identität festzustellen. Am folgenden Tag wandte sich die 37-Jährige an die mobile Wache der Polizei auf dem Festgelände und erstattete Anzeige.

Die Polizei betont: Sexuelle Belästigung ist nicht harmlos. Auch beim gemeinsamen Feiern sind die persönlichen Grenzen anderer zu respektieren. Die Verantwortung für einen Übergriff liegt ausschließlich bei der Person, die ihn begeht – Betroffene tragen keine Schuld.

Wer einen Übergriff erlebt, muss sich weder rechtfertigen noch sofort richtig reagieren. Auch wenn Zeit nötig ist, um das Erlebte zu verarbeiten, kann sich die betroffene Person später an die Polizei wenden. Bei Veranstaltungen sind Polizei, Sicherheitsdienst oder Veranstalter erste Anlaufstellen. In akuten Gefahrensituationen erreicht man den Notruf unter 110.

Wer einen Übergriff beobachtet, sollte hinsehen, Betroffenen Unterstützung anbieten und Hilfe holen, ohne sich selbst zu gefährden. Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sich der Polizei zur Verfügung zu stellen – ihre Beobachtungen können wesentlich zur Aufklärung beitragen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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