Sexuelle Belästigung in Schweriner Bus: Fahrgäste zeigen Zivilcourage

(Symbolbild)

In einem Linienbus in Schwerin ist es zu einer sexuellen Belästigung gekommen. Ein 29-jähriger Mann mit russischer Staatsangehörigkeit soll gegen 20:35 Uhr an der Haltestelle „Schlossblick“ eine 20-jährige Frau belästigt haben. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.

Nach dem Vorfall versuchte die junge Frau, ihren Platz zu verlassen. Ein 31-jähriger Fahrgast mit syrischer Staatsangehörigkeit bemerkte die Situation und half der Schwerinerin. Der Tatverdächtige griff daraufhin den Zeugen an und verletzte ihn. Ein weiterer Fahrgast, ein 37-jähriger Deutscher, zeigte ebenfalls Zivilcourage. Den beiden Helfern gelang es gemeinsam, den Mann bis zum Eintreffen der Polizei unter Kontrolle zu halten.

Auch gegenüber den Polizisten verhielt sich der 29-Jährige aggressiv. Er wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen und griff die Beamten an. Die Polizistinnen und Polizisten blieben unverletzt. Um weitere Straftaten zu verhindern, wurde der Mann in Gewahrsam genommen.

Gegen den Tatverdächtigen ermittelt die Polizei wegen sexueller Belästigung, Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Die Polizei würdigt ausdrücklich das Verhalten der beiden Zeugen, deren entschlossenes Eingreifen zur Aufklärung des Vorfalls beitrug.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern


ThemenseiteGewalt gegen Frauen in Deutschland

Berichte ausschließlich aus amtlichen und seriösen Quellen: Polizeiberichte, Meldungen der Gerichte, Informationen der Landeskriminalämter und des Bundeskriminalamtes.

Zur Übersicht →
ThemenseiteAngriffe auf Polizistinnen und Polizisten

Berichte ausschließlich aus amtlichen und seriösen Quellen: Polizeiberichte, Meldungen der Gerichte, Informationen der Landeskriminalämter und des Bundeskriminalamtes.

Zur Übersicht →