Sieben Haftbefehle: Bundespolizei stoppt Algerier am Grenzübergang Kiefersfelden

Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen an der A93 drei Algerier ohne Einreisedokumente festgestellt. Zwei mussten ins Gefängnis, einer zurück nach Österreich.

Am Grenzübergang Kiefersfelden hat die Bundespolizei am Wochenende des 12. und 13. September drei algerische Staatsangehörige ohne Ausweispapiere aus einem Fernreisebus kontrolliert. Die Abfrage ihrer Personalien brachte für einen der Männer gleich sieben Einträge im Fahndungssystem zu Tage.

Für den 34-Jährigen lagen Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Heidelberg vor: Er wurde wegen Beleidigung und Körperverletzung gesucht und hatte zudem einen Strafbefehl zu verantworten. Zusammengerechnet betrugen seine Justizschulden etwa 2.700 Euro. Da der Mann die Summe nicht aufbringen konnte, wurde er zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von rund vier Monaten verurteilt. Die Bundespolizei brachte ihn in die Haftanstalt Bernau. Die Behörden in Freudenstadt, die gegen ihn in weiteren Verfahren ermittelten, wurden über seine neue Erreichbarkeit benachrichtigt.

Der 31-jährige algerische Staatsangehörige war das Ziel eines Untersuchungshaftbefehls des Amtsgerichts Münster wegen Diebstahls. Um das Verfahren zu sichern, nahmen die Bundespolizisten ihn fest und verbrachten ihn in die Justizvollzugsanstalt Traunstein.

Der dritte Mann musste Deutschland sofort verlassen. Er erhielt eine Anzeige wegen unerlaubter Einreise und wurde aufgefordert, das Bundesgebiet in Richtung Österreich zu verlassen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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