In Templin im Landkreis Uckermark hat ein 16-Jähriger am Donnerstagabend, dem 18. Juni 2026, eine Polizeikontrolle zu umgehen versucht – und dabei eine ganze Reihe von Straftaten ans Licht gebracht. Polizisten entdeckten den Jugendlichen, als er auf einer Simson durch die Friedrich-Engels-Straße fuhr, und beschlossen, ihm zu folgen, um sich die Sache genauer anzusehen.
Der Fahrer schien die Beamten bemerkt zu haben: Er verschwand blitzschnell aus ihrem Blickfeld. Das machte die Streifenwagenbesatzung erst recht aufmerksam, und sie suchte nach dem Moped und dem offensichtlich jugendlichen Fahrer.
Fündig wurden sie kurz darauf An der Festwiese, wo sich eine Gruppe anderer Biker versammelt hatte – mittendrin der gesuchte 16-Jährige. Die Simson selbst war zunächst nicht zu sehen. Die Polizisten fanden sie jedoch rasch: Das Moped lag versteckt in einem Gebüsch. Die angebrachten Kennzeichen stellten sich als gefälscht heraus, und offenbar war an dem Zweirad auch technisch Hand angelegt worden. Für eine Leistungssteigerung des Motors hätte der Jugendliche jedoch eine andere Führerscheinklasse benötigt, als er besitzt. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt und wird nun gründlich untersucht.
Gegen den 16-jährigen Uckermärker stehen nun mehrere Vorwürfe im Raum: Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Kennzeichenmissbrauch gelten nach Einschätzung der Polizei als kaum zu entkräften. Offen ist noch die Frage, ob er zusätzlich ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war – das hängt davon ab, ob die technischen Veränderungen am Motor tatsächlich eine Leistungssteigerung über die für seine Führerscheinklasse zulässige Grenze hinaus bewirkt haben.
(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: Michael Schmidt)