Ein 22-Jähriger aus Hamm ist Opfer einer Smishing-Betrugsstelle geworden und hat dabei 4.000 Euro verloren. Der junge Mann erhielt eine SMS, in der er aufgefordert wurde, seine Bank-App zu aktualisieren. Nachdem er auf den Link in der Nachricht geklickt und seine persönlichen Daten eingegeben hatte, rief ihn ein unbekannter Mann an.
Der Anrufer gab sich als Bankmitarbeiter aus und sprach akzentfrei Deutsch. Er warnte das Opfer davor, dass es betrogen worden sei, und forderte es auf, eine Bestätigung in der Banking-App zu tätigen, um angebliche Abbuchungen zu stornieren. Der 22-Jährige folgte den Anweisungen – danach stellte er fest, dass ihm zweimal je 2.000 Euro vom Konto abgebucht worden waren.
Bei Smishing handelt es sich um eine Betrugsmethode, die SMS und Phishing kombiniert. Kriminelle versenden betrügerische Textnachrichten, um persönliche Daten zu stehlen, Geld zu erpressen oder Schadsoftware auf Smartphones zu installieren. Die Täter nutzen dabei häufig vertrauenswürdig erscheinende Identitäten – etwa von Banken, Paketdiensten oder angeblichen Familienmitgliedern.
Die Polizei Hamm empfiehlt zur Vorbeugung folgende Maßnahmen: Klicken Sie niemals auf Links oder Anhänge in unerwarteten SMS. Rufen Sie keine unbekannten Nummern an. Geben Sie niemals Passwörter, PINs, TANs oder Kreditkartendaten über verlinkte Webseiten ein. Melden Sie sich bei einer angeblichen Bankwarnung immer manuell über Ihren Browser oder die offizielle App ein – nutzen Sie nicht den Link aus der SMS. Blockieren Sie verdächtige Nummern und melden Sie diese; speichern Sie sie nicht.
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