Sorgerechtsstreit eskaliert: Polizeihund muss eingreifen

(Symbolbild)

Am Nachmittag gegen 16:15 Uhr hat sich im Mühlenweg in Bützfleth eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen zugespitzt. Die Polizei erhielt mehrere Meldungen über den Streit, an dem insgesamt etwa 15 Menschen beteiligt waren.

Die Polizei Stade rückte mit sechs Streifenwagen aus, darunter eine Besatzung mit einem Polizeidiensthund. Am Mehrfamilienhaus gelang es den Einsatzkräften zunächst, ein körperliches Gerangel zu beenden. Nachdem mehrere Personen das Haus betraten, beruhigte sich die Lage vorübergehend.

Dann fuhren zwei weitere Männer einer der Streitparteien vor. Ein 40-jähriger Mann aus Stade versuchte daraufhin, ins Mehrfamilienhaus zu gelangen, um zur anderen Streitpartei zu kommen. Obwohl die Polizistinnen und Polizisten mehrfach androhten, den Polizeidiensthund einzusetzen, wollte er an ihnen vorbei. Bei einem erneuten Versuch setzte die Polizei den Hund ein, der den Mann im Bauchbereich biss.

Danach entspannte sich die Situation. Die Polizei sprach Platzverweise aus. Nach Auflösung der inzwischen auf bis zu 40 Personen angewachsenen Menschenmenge konnten die Einsatzkräfte mit beiden Streitparteien sprechen.

Auslöser des Streits war ein Sorgerechtsstreit zwischen einem getrennten Paar um den Umgang mit ihren Kindern. Die Familienangehörigen beider Seiten gerieten aneinander.

Alle beteiligten Personen, auch der vom Polizeidiensthund gebissene Mann, verzichteten auf eine ärztliche Behandlung.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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