Nach einem Anschlag auf die Stromversorgung eines Kraftwerks in Brandenburg hat die Polizei einen 48-Jährigen festgenommen. Am Morgen des 1. September 2026 griffen Unbekannte ein Umspannwerk bei Turnow-Preilack unweit des Kohlekraftwerks Jänschwalde an. Beamte fanden vor Ort unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen im niedrigen zweistelligen Bereich, von denen einige nicht gezündet worden waren.
Die Polizei Brandenburg startete sofort umfangreiche Einsätze und Ermittlungen. Die Entschärfung der gefundenen Vorrichtungen, die Geländeabsuche und die Spurensicherung dauerten mehrere Tage. Am selben Tag wurden ähnliche Vorfälle in Nordrhein-Westfalen bekannt, vier Tage später folgte ein vergleichbarer Fall in Sachsen. Die Staatsanwaltschaft Cottbus konzentriert sich auf den Anschlag in Turnow-Preilack.
Am 3. September erhielt die Polizei ein Bekennerschreiben, dessen Authentizität überprüft wurde. Der Absender war identifizierbar. Die Ermittler arbeiteten daraufhin eng mit den Polizeien in Nordrhein-Westfalen und Sachsen zusammen. Das Amtsgericht Cottbus ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft die Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen in Gevelsberg an. Am 4. September führten Beamte aus Nordrhein-Westfalen und Brandenburg die Durchsuchung durch. Kurz darauf fanden Ermittler auch das Fahrzeug des Tatverdächtigen in der Region Düren bei Hambach und sicherten Beweise.
Das Amtsgericht Cottbus erließ parallel am 4. September einen Haftbefehl gegen den Mann. Am 5. September ordnete das Gericht die öffentliche Fahndung an. Am Vormittag des 8. September wurde der 48-Jährige schließlich in Nordrhein-Westfalen festgenommen.
Die Staatsanwaltschaft Cottbus ermittelt wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und der Störung öffentlicher Betriebe. Weitere Tatbestände werden noch geprüft. Die Polizei bittet, die veröffentlichten Fahndungsbilder von ihren Portalen und Webseiten zu löschen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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