Sprengstoffverdacht in Gera: Wohnhaus evakuiert, Gegenstände sichergestellt

(Symbolbild)

In Gera hat ein 67-jähriger Anwohner am Dienstag die Polizei alarmiert, weil sich in seiner Wohnung in der Meuselwitzer Straße möglicherweise sprengstoffverdächtige Gegenstände befinden. Die Behörden reagierten sofort mit umfangreichen Maßnahmen.

Polizei und Feuerwehr sperrten daraufhin den Bereich der Meuselwitzer Straße sowie Teile der Plauenschen Straße ab. Der Verkehr wurde vorübergehend beeinträchtigt. Zur Sicherheit wurden alle Bewohner des betroffenen Wohnhauses sowie der angrenzenden Gebäude evakuiert und in einer nahegelegenen Schule betreut.

An dem Großeinsatz beteiligten sich neben Kräften der Landespolizeiinspektion Gera auch die Feuerwehr, der Rettungsdienst, Spezialkräfte des Thüringer Landeskriminalamtes und ein Sprengstoffspürhund. Die Experten des Landeskriminalamtes sicherten die verdächtigen Gegenstände fachgerecht und transportierten sie ab. Im Anschluss wurde das Gebäude vorsorglich vollständig durchsucht.

Nach etwa zwei Stunden konnten die Einsatzmaßnahmen beendet und die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Niemand wurde bei dem Einsatz verletzt. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. Die genaue Herkunft, Beschaffenheit und Einordnung der sichergestellten Gegenstände werden derzeit untersucht.

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