Staatsschutz ermittelt nach rechtsextremen Graffiti-Schmierereien in Gelsenkirchen

(Symbolbild)

Der Staatsschutz ermittelt nach mehreren rechtsextremen Graffiti-Schmierereien, die in der vergangenen Woche in Gelsenkirchen angebracht wurden. Die Schriftzüge und Symbole finden sich an sensiblen Orten im Stadtgebiet.

Betroffen sind unter anderem die Fassade eines türkischen Kulturzentrums und des Evangelischen Gebetsvereins im Stadtteil Bulmke-Hüllen sowie das Musiktheater in Gelsenkirchen-Schalke. Darüber hinaus wurden eine Bushaltestelle und Wände von Mehrfamilienhäusern in der Wilhelminenstraße und der Overwegstraße beschmiert.

Die Polizei fertigte rund ein Dutzend Strafanzeigen. Der Staatsschutz ruft Zeugen auf, sich zu melden, wenn sie Beobachtungen zu den Taten gemacht haben oder Hinweise auf mögliche Täter geben können. Die Polizei Gelsenkirchen nimmt Informationen unter den Telefonnummern 0209 365 8501 und 0209 365 8240 entgegen.


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 2.304 Sachbeschädigungen in Gelsenkirchen konnte die Polizei 2025 514 aufklären, das sind 22,3 Prozent. Damit steht unsere Stadt fast genauso wie das Land, wo 23,8 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 24,3 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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