Starkregen spült neun Kunststoffrohre in den Rhein bei Wiesbaden

Kunststoffrohre treiben auf dem Rhein

Am Dienstagmittag sind bei Wiesbaden-Biebrich neun große Kunststoffrohre vom Gelände des Hauptklärwerks in den Rhein gespült worden. Starkregen hatte den Pegel des Salzbachs stark ansteigen lassen.

Gegen 13:30 Uhr führte der Starkregen im Stadtgebiet Wiesbaden zu einem schnellen Anstieg des Salzbach-Pegels. Die Wassermassen schwemmten die fünf Meter langen Rohre mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern vom Gelände des Hauptklärwerks in den Salzbach und von dort in den Rhein. Die Kunststoffrohre trieben ab der Salzbachmündung stromabwärts und stellten eine potenzielle Gefahr für die Schifffahrt dar.

Die Feuerwehr Wiesbaden war mit einem Mehrzweckboot im Einsatz und brachte die treibenden Rohre zu einem Arbeitsboot des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA). Dieses nahm die Rohre mit einem Arbeitskran an Bord. Die Wasserschutzpolizei Wiesbaden unterstützte mit einem schweren Streifenboot. Eine Sperrung der Schifffahrt war nicht erforderlich.

Nach der Bergung wurden die Rohre auf das Gelände des WSA in Wiesbaden-Schierstein gebracht. Zusätzlich zu den neun Rohren trieben auch neun zugehörige Verbindungsstücke in den Rhein. Acht davon konnten die Einsatzkräfte bergen. Ein Verbindungsstück ist noch nicht aufgetaucht, stellt laut Polizei aber keine Gefahr für Umwelt oder Schifffahrt dar.

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