Im Bereich Gera Debschwitz haben Unbekannte den Bahnverkehr behindert, indem sie Schottersteine auf die Gleise legten. Am Mittwochabend meldeten zwei aufeinanderfolgende Züge, dass sie während der Fahrt zwischen Gera Süd und Gera-Zwötzen mit etwas kollidiert seien. Der Lokführer des zweiten Zuges identifizierte die Gegenstände als Schottersteine.
Die Bundespolizei rückte daraufhin zur Tatortabsuche aus. Die Einsatzkräfte fanden auf einem Schienenkopf eine etwa 20 Zentimeter lange Spur von Steinmehl. Im Nahbereich konnten sie aber keinen Verursacher mehr feststellen. Die Fahndung nach dem oder den Unbekannten blieb ohne Erfolg.
Während der Ermittlungen kam es zu Beeinträchtigungen des Bahnbetriebs: Sieben Züge mussten die Stelle mit verlangsamter Geschwindigkeit befahren, wodurch sich insgesamt knapp zwei Stunden Verspätung ansammelten. An den zwei betroffenen Zügen entstanden nach erster Überprüfung durch das Überfahren der Steine keine Schäden.
Die Bundespolizei ermittelt wegen einer betriebsstörenden Handlung. Dabei ist unklar, ob es sich um einen Jugendstreich oder eine böse Absicht handelte. Die Polizei weist darauf hin: Bahnanlagen sind keine Spielplätze. Der Bahnbetrieb birgt Lebensgefahren, Gleisbereiche sind absolute Tabuzonen.
Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Erfurt unter der Telefonnummer 0361/659830 oder per E-Mail an bpoli.erfurt@polizei.bund.de entgegen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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