Steinwurf auf S-Bahn in Radeberg: Bundespolizei sucht Zeugen nach Angriff auf Führerstandscheibe

(Symbolbild)

Unbekannte haben am Donnerstagabend, 30. April, gegen 20:00 Uhr Steine auf eine S-Bahn der Linie S8 geworfen und dabei die Führerstandscheibe beschädigt. Der Zug war auf der Strecke von Kamenz in Richtung Dresden Hauptbahnhof unterwegs, als sich der Vorfall im Bereich der Eisenbahnbrücke Rathenaustraße in Radeberg ereignete.

Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Dresden hielt sich zum Tatzeitpunkt eine Gruppe von etwa drei bis fünf dunkel gekleideten Personen im Bereich der Brücke auf. Diese stehen im Verdacht, den fahrenden Zug mit Steinen beworfen zu haben. Während der Triebfahrzeugführer vor Ort zunächst keine unmittelbaren Schäden feststellen konnte, entdeckte eine Streife der Bundespolizei bei der Ankunft im Dresdner Hauptbahnhof eine Beschädigung an der Führerstandscheibe des Triebfahrzeugs.

Eine sofort eingeleitete Tatortbereichsfahndung im Raum Radeberg sowie eine Absuche der Brücke durch die Landespolizei verliefen ohne Feststellung von Tatverdächtigen. Die Schadenshöhe ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet und sucht nun Zeugen. Gesucht werden Personen, die am Donnerstag gegen 20:00 Uhr Beobachtungen im Bereich der Brücke Rathenaustraße in Radeberg gemacht haben oder Angaben zu der Personengruppe von drei bis fünf dunkel gekleideten Personen machen können. Auch verdächtige Bewegungen oder Personen im Umfeld der Bahngleise sowie weitere Fahrgäste oder Passanten mit Hinweisen zum Tathergang werden gebeten, sich zu melden.

Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 81 50 20 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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