Bei einer Kundgebung zum 4. Jahrestag des Beginns des Ukraine-Krieges auf dem Göttinger Marktplatz hat die Polizei gegen einen 37-jährigen Mann ermittelt. Der Göttinger soll die angemeldete Veranstaltung am Sonntag, 22. Februar 2026, gegen 17.50 Uhr durch laute Unmutsäußerungen gestört haben.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fiel der Mann hinter der am Gänseliesel aufgebauten Bühne durch volksverhetzende, antiukrainische und beleidigende Äußerungen auf. Ein Teilnehmer der Kundgebung fühlte sich von dem verbal aggressiven Störer bedroht und bedrängt. In der Folge kam es zwischen den beiden Männern zu einem Streitgespräch. Der Kundgebungsteilnehmer berührte den 37-Jährigen dabei nach eigenen Angaben mit einem Regenschirm am Oberkörper und beleidigte ihn.
Polizisten trennten die beiden Männer räumlich voneinander. Als die Polizei den Sachverhalt weiter klären wollte, versuchte der 37-Jährige zu fliehen und lief in Richtung Kornmarkt davon. Auf dem regennassen Pflaster rutschte er aus und fiel hin – ohne dass ein anderer darin verwickelt war. Verletzungen zog er sich dabei nach Polizeiangaben nicht zu. Die Beamten halfen ihm auf und führten ihn zu einem abgesetzten Ort, um die weiteren Maßnahmen abzuschließen.
Die Polizei ermittelt gegen den Mann wegen Bedrohung, Volksverhetzung und Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Wegen des Regenschirm-Vorfalls wird auch gegen Körperverletzung und Beleidigung ermittelt. Um erneute Störaktionen zu verhindern, erhielt der 37-Jährige einen Platzverweis für den Innenstadtbereich, dem er nachkam. Zu weiteren Zwischenfällen kam es nicht.
Die Polizei Göttingen bittet Zeugen des Vorfalls, sich unter Telefon 0551/491-2115 zu melden.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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