Straßenfastnacht in Schifferstadt: 3.500 bis 4.000 Besucher, fünf Strafanzeigen

(Symbolbild)

Die traditionelle Straßenfastnacht in Schifferstadt ist am Sonntag, dem 15.02.2026, ab 13:11 Uhr im Bereich des Schillerplatzes über die Bühne gegangen. Zu den Spitzenzeiten kamen etwa 3.500 bis 4.000 Teilnehmer zusammen. Insgesamt verlief die Veranstaltung aus polizeilicher Sicht zufriedenstellend.

Die Polizeiinspektion Schifferstadt, das Ordnungsamt der Stadt und das Jugendamt des Rhein-Pfalz-Kreises führten vernetzte Jugendschutzkontrollen durch. Dabei wurden fünf Jugendliche festgestellt, die wegen ihres Alkoholkonsums kurzzeitig medizinische Behandlung brauchten und anschließend an ihre Erziehungsberechtigten übergeben wurden.

Die Polizei nahm insgesamt fünf Strafanzeigen auf. Der schwerste Vorfall: Eine 21-Jährige wurde zu Boden gerissen und dann von drei Tätern angegangen. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Daneben registrierte die Polizei zwei weitere Körperverletzungsdelikte sowie eine Sachbeschädigung. Außerdem belästigte ein unbekannter Mann eine 20-Jährige in einer Gaststätte unsittlich am Oberschenkel. Die Polizei ermittelt auch hier.

Nach Ende der Veranstaltung verlagerte sich das Geschehen teilweise in die nahegelegenen Kneipen. Die meisten Einsätze standen im Zusammenhang mit alkoholisierten Personen.

Der Kommunale Vollzugsdienst der Stadt Schifferstadt und der Ordnungsdienst hatten einen arbeitsreichen Tag. Dem Ordnungsamt zufolge wurden etwa 350 Liter branntweinhaltige Getränke sowie diverse Glasbehältnisse und Dosen aus dem Verkehr gezogen. Der Kommunale Vollzugsdienst erteilte zwei Platzverweise, stellte 29 Menschen fest, die uriniert hatten, sowie 6 Anscheinswaffen und 1 gefährlichen Gegenstand sicher. Zudem wurde ein Verstoß gegen das Cannabisverbot geahndet. Die Betroffenen erwartet jeweils ein Bußgeld.

Die Stadt Schifferstadt setzte wie im Vorjahr auf ein Mehrwegbechersystem, um Plastikmüll zu vermeiden und mehr Nachhaltigkeit zu fördern. Die Gefahrenabwehrverordnung wurde räumlich angepasst, und mobile Zufahrtssperren erhöhten die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher. Bürgermeisterin Ilona Volk zeigte sich nach der Veranstaltung zufrieden und dankte allen Beteiligten.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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