Tankmotorschiff bei Niedrigwasser erneut festgefahren

(Symbolbild)

Ein Tankmotorschiff ist am Rhein bei Niedrigwasser erneut auf Grund gelaufen. Der 35-jährige niederländische Schiffsführer hatte das Schiff nach dem Beladen mit 308 Tonnen Natronlauge im Hafen versucht, über Backbord zu drehen, um die Fahrt nach Rotterdam fortzusetzen. Die Strömung erfasste das Fahrzeug und trieb es zum rechtsrheinischen Ufer ab. Aufgrund des anhaltenden Niedrigwassers kam es zur Grundberührung.

Der Schiffsführer handelte schnell: Nach Absprache mit dem Wasserschifffahrtsamt Köln pumpte er die Ladung aus den vorderen Tanks in die hinteren. Dadurch hob sich der Bug – das Schiff kam ohne fremde Hilfe wieder frei. Im Hafen Niehl nahmen Beamte der Wasserschutzpolizei Köln den Sachverhalt auf.

Bei der Festfahrung entstanden keine Personen- oder Sachschäden. Eine Gefährdung der Umwelt durch austretende Lauge konnte sofort ausgeschlossen werden.

Bereits eine Woche zuvor war ein Tankmotorschiff an derselben Stelle festgekommen. Damals musste die Schifffahrt etwa 15 Minuten für einen Befreiungsversuch unterbrochen werden.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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