Am Hamburger Hauptbahnhof hat die Bundespolizei einen Taschendieb gefasst. Ein 33-jähriger Ukrainer soll gegen 4:50 Uhr die Geldbörse einer schlafenden 66-Jährigen gestohlen haben.
Die Frau hatte sich gegen 04:00 Uhr auf eine Bank am Bahnsteig zu Gleis 7 gesetzt und war eingeschlafen. Ihre Handtasche hielt sie dabei eng am Körper. Als sie gegen 06:00 Uhr aufwachte, bemerkte sie, dass die Handtasche geöffnet und ihre Geldbörse entwendet worden war. Die Geldbörse enthielt Dokumente, EC-Karten und eine US-Dollarnote.
Die 66-Jährige meldete den Diebstahl bei der Sicherheitswache am Hauptbahnhof an. Während der Anzeigenaufnahme erschien ein Mann, der beim Joggen im Umfeld des Bahnhofs zwei Dokumente gefunden hatte – darunter den Personalausweis der Frau. Er gab die Dokumente ab, und die Geschädigte erhielt sie zurück.
Bundespolizisten werteten anschließend Videoaufnahmen der Bahnhofskameras aus und identifizierten sowohl die Tat als auch einen Tatverdächtigen. Gegen 08:50 Uhr nahmen sie den 33-Jährigen während Fahndungsmaßnahmen im Bahnhofsumfeld vorläufig fest.
Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten die US-Dollarnote. Weiteres Diebesgut führte der Mann nicht mit sich. Ein Amtsarzt bescheinigte seine Haftfähigkeit. Die Bundespolizei ermittelt gegen den polizeibekannten Mann wegen besonders schweren Diebstahls. Nach den bundespolizeilichen Maßnahmen wurde er zur Haftprüfung in die Untersuchungshaftanstalt gebracht.
Die Bundespolizei rät zur Vorsicht vor Taschendiebstählen. Informationen zum Thema finden sich unter www.bundespolizei.de/sicher-im-alltag/vorsicht-taschendiebstahl
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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