Taxifahrer versucht zwei Migranten illegal über Grenze zu bringen

(Symbolbild)

Ein 31-jähriger somalischer Taxifahrer hat am 8. September 2026 versucht, zwei türkische Staatsangehörige ohne gültige Einreisedokumente über die deutsch-österreichische Grenze zu befördern. Die Bundespolizei stoppte das Taxi kurz nach Mitternacht am Walserberg auf der A8.

Der Fahrer hatte die beiden 32 und 41 Jahre alten Türken aus Österreich kommend in Richtung Rosenheim gefahren. Für die 250-Euro-Fahrt hatte er sich vor Fahrtbeginn deren Dokumente vorlegen lassen. Doch die Überprüfung war nicht gründlich genug: Bei der grenzpolizeilichen Kontrolle gegen 00:45 Uhr zeigte sich, dass die Insassen nicht einreiseberechtigt waren.

Der 32-Jährige konnte nur einen türkischen Reisepass vorweisen. Der 41-Jährige präsentierte zwar einen türkischen Reisepass und eine deutsche Duldung — diese erlischt jedoch automatisch bei Ausreise und berechtigt nicht zur Wiedereinreise. Beide fehlten somit gültige Aufenthaltstitel oder Schengen-Visa. Die Bundespolizei wirft ihnen versuchte unerlaubte Einreise vor.

Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 32-Jährige nach Österreich zurückgewiesen, der 41-Jährige über den Flughafen München in die Türkei. Gegen den Taxifahrer besteht der Verdacht der versuchten Schleusung von Ausländern nach dem Aufenthaltsgesetz. Er wurde auf freien Fuß belassen.

Die Bundespolizeiinspektion Freilassing ist an 21 Grenzübergängen zuständig und überwacht eine Grenzlänge von 225 Kilometern in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting und Mühldorf.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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