Am 14. September 2026 haben Telefonbetrüger zahlreiche Anwohner in Konstanz und Allensbach angerufen. Mit klassischen Maschen – der angebliche Unfall des Kindes oder die fingierte Notwendigkeit teurer Medikamente – versuchten sie, ihre Opfer zur Herausgabe von Geld und Wertsachen zu bewegen. In anderen Fällen gaben sich die Anrufer als Polizeibeamte aus und warnten vor vermeintlichen Räuberbanden.
Fast alle Angerufenen erkannten die Betrügereien und legten auf. In zwei Fällen jedoch kam es zu handfesten Versuchen, Wertsachen zu erbeuten.
Eine Seniorin zeigte großes Geschick: Ein unbekannter Mann war an ihrer Haustür erschienen und hatte ihren Mann überredet, Wertsachen herauszugeben. Die Frau, die gerade hinzukam und die Absichten des Fremden sofort durchschaute, nahm ihrem Mann den bereits gefüllten Karton wieder ab und verwies den Mann aus dem Haus.
Eine andere Frau erkannte den Betrug leider zu spät. Am 14. September 2026 gegen 12.40 Uhr übergab sie am Penny Markt in Allmannsdorf einem unbekannten Mann eine Tasche mit Wertsachen.
Nach den Personenbeschreibungen beider Seniorinnen dürfte es sich um dieselbe Person handeln: etwa 25 bis 30 Jahre alt, gepflegtes Äußeres, blonde Stoppelfrisur, rasiert, schwarzes T-Shirt, blaue Jeans, spricht Deutsch ohne Akzent.
Die Polizei sucht Zeugen, denen dieser Mann gegen Mittag im Bereich des Penny Marktes in Allmannsdorf oder gegen 14 Uhr in der Konstanzer Straße in Litzelstetten aufgefallen ist. Hinweise nimmt die Polizei unter der Nummer 07531 995-0 entgegen.
Die Polizei warnt erneut vor diesen Betrugsmethoden und appelliert an alle, besonders ältere Menschen im eigenen Umfeld zu sensibilisieren. Bei solchen Anrufen gilt: sofort auflegen und die Polizei unter der Nummer 110 anrufen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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