In München und der Region haben sich in den vergangenen Tagen mehrere schwere Verkehrsunfälle und Straftaten ereignet. Im Mittelpunkt standen ein Frontalzusammenstoß mit Hubschraubereinsatz sowie ein versuchter Einbruch in eine Apotheke.
Schwerer Verkehrsunfall in Aying mit Hubschraubereinsatz
Am Dienstag, 15. September, gegen 15:10 Uhr, kam es auf der Rosenheimer Straße in Großhelfendorf zu einem schweren Unfall. Ein über 80-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Rosenheim war mit seinem Volvo Pkw von Aying kommend in Richtung Großhelfendorf unterwegs. Zeitgleich fuhr ein 61-jähriger Fahrer aus dem Landkreis Erding mit einem Mercedes Lastwagen in entgegengesetzter Richtung.
Ohne bekannte Ursache geriet der ältere Fahrer mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn. Die beiden Fahrzeuge stießen frontal zusammen. Der über 80-Jährige wurde dabei schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Lastwagen-Fahrer blieb unverletzt.
Beide Fahrzeuge waren stark beschädigt und nicht mehr fahrbar – sie mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden liegt im sechsstelligen Bereich. Die Rosenheimer Straße zwischen Hirschbergstraße und Glonner Straße war für etwa vier Stunden komplett gesperrt. Dies führte zu erheblichen Verkehrsstörungen. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt zum genauen Ablauf des Unfalls.
Radfahrerin stürzt schwer verletzt
Am Dienstag, 15. September, gegen 18:25 Uhr, fuhr eine 70-jährige Münchnerin mit ihrem Fahrrad auf der Zweibrückenstraße von der Ludwigsbrücke in Richtung Isartorplatz. An der Stelle wollte sie von der Fahrbahn nach rechts auf den dort baulich getrennten Radweg fahren. Beim Überfahren des Randsteins stürzte sie zu Boden und wurde schwer verletzt, darunter auch eine Kopfverletzung. Die Frau trug keinen Helm. Der Rettungsdienst brachte sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das Fahrrad erlitt leichte Beschädigungen.
Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt zum Unfallhergang. Die Polizei weist darauf hin, dass Fahrradhelme Kopfverletzungen oft verhindern oder deren Schwere verringern können. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Polizei grundsätzlich allen Radfahrern, einen Helm zu tragen.
Versuchter Einbruch in Apotheke – Tatverdächtiger festgenommen
Am Mittwoch, 16. September, gegen 2:00 Uhr, beobachtete eine Passantin am Sendlinger-Tor-Platz, wie ein Mann versuchte, die Eingangstür einer Apotheke zu öffnen. Als dies misslang, lief der Mann weg. Die Frau rief daraufhin die Polizei unter dem Notruf 110 an. Mehrere Polizeistreifen fuhren sofort zum Ort.
Bei der unmittelbar eingeleiteten Fahndung konnte ein Tatverdächtiger angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Es handelt sich um einen 18-Jährigen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat. An der Eingangstür entstand geringer Sachschaden. Polizisten sicherten Spuren. Der 18-Jährige wurde angezeigt wegen versuchten schweren Diebstahls und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Im Laufe des heutigen Tages wird er einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der über einen Haftbefehl entscheidet. Das Kommissariat 52 ermittelt weiter.
Einbruch in gewerblichen Betrieb in Unterföhring
Am Montag, 14. September, gegen 3:00 Uhr, gelangten zwei Täter über eine Tür in einen gewerblichen Betrieb in Unterföhring. Sie gingen in die Geschäftsräume und stahlen einen Tresor. Mit ihrer Beute flüchteten sie in unbekannte Richtung.
Der Einbruch wurde am darauffolgenden Tag bemerkt und die Polizei verständigt. Beamte führten vor Ort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch. Das Kommissariat 52 hat die Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf
Die Polizei sucht Zeugen, die im angegebenen Zeitraum im Bereich der Apianstraße in Unterföhring Beobachtungen gemacht haben, die im Zusammenhang mit dem Einbruch stehen könnten. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Die Entwicklung in München
2024 zählte die Polizei in München 753 Raubdelikte, 2025 waren es 645 — 14,3 Prozent weniger. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 7,2 Prozent gesunken.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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