Die Thüringer Polizei verstärkt ihre Maßnahmen gegen zu schnelles Fahren: Vom 3. bis 9. August 2026 beteiligt sich die Behörde an der europaweiten ROADPOL-Aktion „Speed“. Etwa 550 Beamtinnen und Beamte werden an rund 100 Kontrollstellen im ganzen Bundesland präsent sein.
Der Hintergrund der intensivierten Kontrollen ist besorgniserregend: Im Jahr 2025 war unangepasste oder überhöhte Geschwindigkeit die häufigste Hauptursache für Verkehrsunfälle in Thüringen. Die Polizei registrierte insgesamt 3.744 Unfälle, bei denen die Geschwindigkeit eine Rolle spielte. Besonders tragisch: Bei 35 dieser Unfälle kamen Menschen ums Leben.
Die Schwerpunkte der Aktion liegen auf besonders sensiblen Bereichen. Kontrollt werden vor allem Straßen in der Nähe von Schulen und Kindergärten sowie weitere, besonders gefährdete Orte. Mit dieser Fokussierung will die Polizei nicht nur Fahrerinnen und Fahrer für das Risiko von zu hohem Tempo sensibilisieren, sondern auch die Zahl der geschwindigkeitsbedingten Unfälle dauerhaft senken.
Journalistinnen und Journalisten, die über die Aktion berichten möchten, können sich für Terminabsprachen bei den örtlich zuständigen Pressestellen der Landespolizeiinspektionen und der Autobahnpolizeiinspektion melden.
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