Tierquälerei in Pößneck: Ermittlungen gegen zwei Beschuldigte abgeschlossen

(Symbolbild)

Nach einem grausamen Fall von Tierquälerei in Pößneck haben die Kriminalpolizei Saalfeld und die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen gegen zwei Beschuldigte abgeschlossen. Der Vorfall war Ende vergangenen Jahres bekannt geworden, als eine Hündin schwer misshandelt worden war.

Die Kriminalpolizeiinspektion Saalfeld übernahm nach Bekanntwerden des Vorfalls unverzüglich die Bearbeitung der Anzeige. In den vergangenen Monaten führten die Ermittler Befragungen und Vernehmungen durch, werteten beweiserhebliche Gegenstände aus und warteten das Ergebnis der tierärztlichen Untersuchung der Hündin ab. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch das zuständige Veterinäramt waren von Beginn an in die Ermittlungen eingebunden.

Gegen die beiden Beschuldigten – einen Mann und eine Frau – wurden mittlerweile Tierhaltungs- und Betreuungsverbote verhängt. Bei aktuellen Kontrollen durch die beiden zuständigen Landratsämter wurde festgestellt, dass sich derzeit weder bei dem männlichen noch bei der weiblichen Beschuldigten ein Tier befindet.

Die Überwachung der Einhaltung der Tierhaltungsverbote liegt in der Zuständigkeit der jeweiligen Landratsämter, die entsprechende Kontrollen der Wohnungen durchführen werden.

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