Tim Frommeyer hat am 20. Juli 2026 sein Amt als Polizeipräsident von Dortmund und Lünen angetreten. Das Landeskabinett hatte den 45-jährigen Juristen bereits am 7. Juli auf Vorschlag von Innenminister Reul ernannt.
Der gebürtige Dortmunder leitet nun eine Behörde mit rund 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Um ehrlich zu sein: Ich kann es kaum erwarten, loszulegen“, sagte Frommeyer bei seinem Start. „Als gebürtiger Dortmunder liegen mir diese Region und die hier lebenden Menschen besonders am Herzen. Deshalb freue ich mich darauf, gemeinsam mit meinen rund 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für diese Menschen da zu sein und unseren Beitrag für deren Sicherheit zu leisten.“
Frommeyer ist mit den sicherheitsrelevanten Themen Dortmunds bereits vertraut. Zu seinen Prioritäten gehören die polizeiliche Präsenz in der Innenstadt Bei den Präsenzkonzeption Fokus sowie weitere zentrale Sicherheitsthemen, die in der öffentlichen Diskussion wahrgenommen werden.
In den ersten Wochen und Monaten wird sich der neue Polizeipräsident zunächst auf den Austausch mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mit Kooperations- und Netzwerkpartnern aus verschiedenen Behörden, Institutionen, Organisationen und der Zivilgesellschaft konzentrieren. „Mir ist es wichtig, was die Menschen bewegt. Intern und extern. Davon werde ich mir ein umfassendes Bild machen“, erklärte Frommeyer. „Ich bin mir bewusst, dass die Städte Dortmund und Lünen nie schlafen. Sie sind immer eine Aufgabe, denn hier leben fast 700.000 Menschen, die einen berechtigten Anspruch darauf haben, dass die Polizei und damit auch ich für sie da sind.“
Der Jurist wurde in Dortmund geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Nach Tätigkeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der CDU-Bundestagsfraktion und als Syndikusanwalt bei den Dortmunder Entsorgungsbetrieben wechselte Frommeyer 2016 zum Dezernat für Recht, Ordnung, Bürgerdienste und Feuerwehr bei der Stadt Dortmund. Seit September 2020 war er Erster Beigeordneter der Stadt Schwerte und dort Fachdezernent für Schule, Soziales, Jugend und Kultur. Im Januar 2024 übernahm er die Leitung des Polizeipräsidiums Gelsenkirchen, bevor er nun nach Dortmund wechselte.
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