Todesfall in Vogtareuth: 25-jähriger Rumäne stirbt an selbst zugefügten Verletzungen

(Symbolbild)

In Vogtareuth im Landkreis Rosenheim ist am Mittwochmorgen ein 25-jähriger Mann gestorben, nachdem er mit schweren Verletzungen in der Austraße aufgefunden worden war. Nach aktuellen Ermittlungen der Kriminalpolizei Rosenheim geht die Polizei davon aus, dass sich der rumänische Staatsangehörige die Verletzungen selbst zugefügt hat.

Gegen 3.40 Uhr am Morgen des 6. Mai wurde der schwerverletzte 25-Jährige nahe seiner Wohnadresse entdeckt. Er starb kurz darauf in einem Krankenhaus. Die örtliche Polizeiinspektion Rosenheim traf zunächst erste Maßnahmen, bevor die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, die Ermittlungen übernahm.

Das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizei Rosenheim führte umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen und Befragungen durch. Bei den Absuch- und Absperrmaßnahmen unterstützten zahlreiche Polizeistreifen umliegender Dienststellen, Einsatzzüge des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, die Bereitschaftspolizei, das Bayerische Landeskriminalamt sowie Rettungsdienst und Feuerwehr. Der zuständige Staatsanwalt war vor Ort und stand in engem Austausch mit der Kriminalpolizei.

Noch am selben Tag wurde der Leichnam des 25-Jährigen gerichtsmedizinisch untersucht. Gesicherte Spuren wurden schnellstmöglich ausgewertet und bearbeitet. Aufgrund aller vorliegenden Erkenntnisse und der Gesamtumstände ergaben sich bisher keine Hinweise auf Fremdeinwirkung. Die Ermittlungen dauern weiter an.

» Weitere Polizeimeldungen