Tödlicher Unfall auf B12 bei Marktl: Familie mit Kleinkind stirbt nach Frontalzusammenstoß

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 12 bei Marktl sind am Samstagmorgen drei Menschen ums Leben gekommen. Ein 46-jähriger Münchener geriet mit seinem VW auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem ungarischen Sattelzug – er, seine 44-jährige Begleiterin und ein zweijähriges Kind starben noch an der Unfallstelle.

Der Unfall ereignete sich am 13. Juni gegen 5.11 Uhr. Nach allem, was die Ermittler bisher wissen, war der 46-Jährige mit seinem VW auf der B12 Richtung München unterwegs, als er aus noch unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort stieß er frontal mit dem entgegenkommenden Sattelzug zusammen, den ein 50-jähriger Ungar lenkte.

Alle drei Insassen des VW wurden durch den Aufprall im Fahrzeug eingeklemmt und verstarben an den Folgen ihrer schweren Verletzungen. Der Fahrer des Sattelzugs wurde leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden – der Schaden am VW wird auf etwa 8.000 Euro geschätzt, an der Sattelzugmaschine auf etwa 30.000 Euro.

Die B12 war im betroffenen Streckenabschnitt bis zum Mittag gesperrt. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Altötting, Marktl, Niedergottsau, Stammham und Burghausen sowie die Autobahnmeisterei mit mehreren Fahrzeugen und zahlreichen Kräften. Auch der Rettungsdienst und mehrere Notärzte kamen zum Unfallort.

Unter Leitung der Staatsanwaltschaft Traunstein übernahm die Autobahnpolizeistation Mühldorf am Inn die Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs.

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