In Rhauderfehn ist es am Dienstagabend zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Eine 79-jährige Pedelec-Fahrerin starb nach einer Kollision mit einem Ford Focus. Die 22-jährige Autofahrerin war gegen 20 Uhr auf dem Lehmweg in Richtung Papenburg unterwegs, als die Seniorin den Weg überquerte und die vorfahrtsberechtigte 22-Jährige übersah. Der Wagen erfasste die 79-Jährige frontal. Sie erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch am Unfallort starb. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Am Auto entstand erheblicher Sachschaden; das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während die Polizei den Unfallort untersuchte, war der Lehmweg bis etwa 0.15 Uhr voll gesperrt.
Auf der Autobahn 28 ereignete sich am selben Tag ein weiterer Unfall mit mehreren Fahrzeugen. Am Dienstag gegen 12.25 Uhr war ein Lastwagen aufgrund eines Reifenplatzers auf dem Seitenstreifen im Bereich Filsum liegen geblieben. Die Fahrbahn war halbseitig gesperrt, was zu Staubildung führte. Etwa 25 Minuten später, gegen 12.50 Uhr, fuhr eine 55-jährige Skoda-Fahrerin auf dem Überholfahrstreifen in Richtung Oldenburg. Hinter ihr waren ein 47-jähriger Mercedes-Fahrer und ein 38-jähriger Nissan-Fahrer unterwegs. Als die 55-Jährige wegen des Staus abbremsen musste, erkannte dies der Nissan-Fahrer zu spät. Er fuhr auf den Mercedes auf, der daraufhin auf den Hauptfahrstreifen geschleudert wurde. Anschließend kollidierte der Nissan auch mit dem Skoda. Der Mercedes-Fahrer und der Nissan-Fahrer wurden leicht verletzt und kamen in umliegende Krankenhäuser. An allen drei Fahrzeugen entstand Sachschaden in mehreren Tausend Euro. Die Autobahn war bis etwa 14.20 Uhr voll gesperrt.
In der Nacht zum Dienstag kam es auch auf der Autobahn 31 im Bereich Bunde zu einem Unfall. Ein 59-jähriger Lastwagen-Fahrer verlor gegen 4.35 Uhr aufgrund eines Reifenschadens die Reifendecke seines Auflegers. Sie landete auf dem Überholfahrstreifen. Ein 26-jähriger Audi-Fahrer, der zur gleichen Zeit in Richtung Bottrop unterwegs war, bemerkte das Hindernis zu spät und kollidierte damit. Es entstand Sachschaden in dreistelliger Höhe, verletzt wurde niemand.
In Rhauderfehn kam es in der vergangenen Woche zu zwei Einbrüchen. Zwischen dem 9. und 15. Juli brachen unbekannte Täter in ein Wohnhaus im Batzenweg ein. Ob etwas gestohlen wurde, war zunächst unklar. Ein zweiter Einbruch ereignete sich zwischen dem 7. Juli gegen 15 Uhr und dem 14. Juli gegen 15 Uhr in der Nordstraße. Die Täter stahlen dort diverse Gegenstände im Wert von mehreren hundert Euro. Die Polizei sucht in beiden Fällen nach Zeugen, die zu den angegebenen Zeiten verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Auf Borkum wurde am Montag zwischen 18 und 19.30 Uhr ein Fahrradkorb entwendet, der mit Kabelbindern auf dem Gepäckträger eines Rads in den Fahrradständern in der Bismarckstraße gesichert war. Beim Diebstahl wurden Teile des Fahrrads so stark verbogen, dass es nicht mehr fahrbereit ist. Auch hier sucht die Polizei nach Hinweisen von Zeugen.
Hinweise zu den Fällen nimmt die Polizei entgegen: Polizei Leer unter 0491-976900, Polizei Emden unter 04921-8910, Autobahnpolizei Leer unter 0491-960740, Polizeistation Borkum unter 04922-91860, Polizeistation Bunde unter 04953-921520, Polizeistation Filsum unter 04957-928120, Polizeistation Hesel unter 04950-995570, Polizeistation Jemgum unter 04958-910420, Polizeistation Moormerland unter 04954-955450, Polizeistation Ostrhauderfehn unter 04952-829680, Polizeistation Rhauderfehn unter 04952-9230, Polizeistation Uplengen unter 04956-927450 oder Polizeistation Weener unter 04951-914820 sowie Polizeistation Westoverledingen unter 04955-937920.
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