Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 41 zwischen Jastorf und Molzen ist eine 19-jährige Rennradfahrerin am 3. Juni in einer Hamburger Klinik verstorben. Die junge Frau war am 19. Mai von einem 84-jährigen Autofahrer von hinten erfasst worden und erlag nun den schweren Kopfverletzungen.
Nach bisherigen Ermittlungen war der 84-Jährige mit seinem Ford auf gerader Strecke auf die in gleiche Richtung fahrende Rennradfahrerin aufgefahren. Bei der Verkehrsunfallaufnahme wurden bei dem Senior keine Beeinträchtigungen durch Alkohol, Medikamente oder Drogen festgestellt. Auch eine intensive Überprüfung seiner Fahrtüchtigkeit ergab keine Einschränkungen, Störungen oder Erkrankungen. Die Polizei hat in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Lüneburg einen Gutachter eingeschaltet.
In Lüneburg führte eine Wohnungsdurchsuchung zur Festnahme einer 36-jährigen Drogenhändlerin. Nach Beobachtungen einer Passantin im Innenstadtbereich erwirkten Ermittler über die Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung der Frau in der Samtgemeinde Scharnebeck. Bei der Durchsuchung stellten die Drogen-Ermittler mehrere Gramm Kokain viel, Marihuana, mehrere Euro Bargeld sowie weitere Unterlagen sicher. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung wurde die 36-Jährige wieder entlassen.
In der Lüneburger Fußgängerzone stürzten eine 18-jährige Mutter und ihr zweijähriges Kind mit einem E-Scooter. Die junge Frau war am 9. Juni gegen 12:00 Uhr zusammen mit dem Kind unerlaubt zu zweit in der Kuhstraße unterwegs und ohne gültige Pflichtversicherung gefahren, als sie ohne Fremdeinwirkung stürzte. Die 18-Jährige erlitt eine Schürfwunde, das Kleinkind eine Beule am Kopf. Das Kind wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Klinikum gebracht. Die Polizei leitete entsprechende Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren ein.
Bei einer en Festnahme in Lüneburg wollte ein 23-Jähriger eigentlich nur seinen sichergestellten Rucksack abholen. Als der bereits polizeibekannte Mann am 9. Juni gegen 9:15 Uhr bei der Wache erschien, vollstreckten die Beamten gleich einen offenen Haftbefehl. Zusätzlich stellten sie bei ihm sechs Klemmleistenbeutel mit Betäubungsmitteln sicher.
In Dannenberg leistete ein 25-Jähriger erheblichen Widerstand bei seiner Festnahme im Umfeld des Klinikums in der Hermann-Löns-Straße. Der Mann hatte einen Untersuchungshaftbefehl wegen schweren Raubs und gefährlicher Körperverletzung, den die Polizei am 9. Juni gegen 13:30 Uhr vollstreckte. Wegen seiner Widerstandshandlungen erwartet ihn ein weiteres Strafverfahren.
Gleich zwei Fahrer erwischte die Polizei in Lüchow unter Drogen- und Alkoholeinfluss. Ein 50-jähriger Fahrer eines Mercedes Vito wurde am 9. Juni gegen 15:30 Uhr in der Tarmitzer Straße gestoppt. Bei ihm stellten die Beamten 0,58 Promille Alkohol fest, ein Urintest auf THC verlief ebenfalls positiv. Am Abend kontrollierte die Polizei im Plater Weg einen 49-jährigen BMW-Fahrer, dessen Urintest gegen 19:00 Uhr positiv auf Opiate ausfiel.
In Bad Bodenteich brachen Unbekannte in der Nacht zum 10. Juni in den Kiosk des Waldbads ein. Die Täter überstiegen einen Zaun, drangen gewaltsam in die Räumlichkeiten ein und versuchten sich mit brachialer Gewalt an einem verankerten Wertgelass. Es entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Die Polizei Bad Bodenteich bittet unter 05824-96598-0 um Hinweise.
In Uelzen konnte die Polizei einen Fahrraddieb auf frischer Tat stellen. Ein 53-Jähriger hatte sich am 9. Juni gegen 17:40 Uhr ein nicht angeschlossenes Damenfahrrad vor einem Geschäft in der Lüneburger Straße geschnappt. Bei der sofortigen Fahndung erkannten und stoppten Polizisten den Mann kurze Zeit später. Das Fahrrad wurde der 69-jährigen Eigentümerin wieder ausgehändigt.
Schwere Verletzungen erlitt ein 31-jähriger Motorrollerfahrer aus Lüchow am 9. Juni gegen 18:45 Uhr auf dem Radweg parallel zur Bundesstraße 493 bei Rosche. In einem Kurvenbereich verlor der Mann die Kontrolle über seinen Motorroller und prallte frontal gegen einen Baum. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Klinikum nach Uelzen gebracht. Der Sachschaden beträgt gut 2.000 Euro.
In Scharnebeck gerieten mehrere Holzpaletten durch Funkenflug aus einer Feuerschale in Brand. Der Vorfall ereignete sich am 9. Juni gegen 19:00 Uhr auf einem Grundstück Up den Plan. Die Feuerwehr war im Löscheinsatz, größerer Schaden entstand nicht.