Die Polizei hat zwei Männer festgenommen, die einen 91-Jährigen in Berlin-Rudow um Geld bringen wollten. Ein Täter rief den Senior am 12. August gegen 14 Uhr an seiner Wohnanschrift in der Waltersdorfer Chaussee an und behauptete, dass dessen Tochter einen Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem ein Kind tödlich verletzt worden sei. Um eine Inhaftierung der Tochter zu verhindern, forderte er eine Kaution im sechsstelligen Bereich.
Der Anrufer verstärkte seinen Druck durch eine Drohung: Die Familie des vermeintlich verstorbenen Kindes werde die Tochter des Seniors töten, falls er das Geld nicht zahle. Dies ist ein klassisches Schockanruf-Szenario, mit dem Betrüger Senioren unter Druck setzen, um sie zum Zahlen zu bewegen.
Das Landeskriminalamt beobachtete die Übergabe. Gegen 16 Uhr fiel einer Zivilstreife ein Fahrzeug auf der Waltersdorfer Chaussee durch auffällige Fahrweise auf. Die Beamten verfolgten das Auto bis zur Wohnanschrift des 91-Jährigen. Dort stieg ein 59-Jähriger aus, während ein 42-Jähriger am Steuer wartete. Der 59-Jährige nahm durch ein offenes Fenster einen Umschlag entgegen – vermutlich mit dem Geld. Unmittelbar danach nahmen die Polizisten beide Männer fest.
Bei der Durchsuchung stellten die Beamten Gold und Bargeld im fünfstelligen Bereich sicher, das dem 91-Jährigen gehört. Die beiden Tatverdächtigen sollten noch am selben Tag einem Ermittlungsgericht vorgeführt werden, damit dieses über den Erlass von Haftbefehlen entscheiden kann. Die Ermittlungen der Polizei zum Sachverhalt sind im Gange.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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