Ein 39-jähriger Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis ist an der Autobahnabfahrt Baunatal-Süd bei Hertingshausen Opfer eines dreisten Trickbetrugs geworden. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend gegen 19:30 Uhr, als der Mann von der Autobahn 49 aus Richtung Marburg in Richtung Landesstraße 3316 abfuhr.
An der Abfahrt traf er auf einen unbekannten Mann, der vorgab, wegen Kraftstoffmangels nicht weiterfahren zu können und dringend 100 Euro zu benötigen. Der 39-Jährige glaubte dem Unbekannten und übergab ihm das Bargeld. Als Gegenleistung erhielt er einen 500-Belarus-Rubel-Schein. Später stellte sich heraus, dass es sich um eine alte belarussische Banknote handelt, die seit 2016 nicht mehr gültig ist.
Der Täter wird als etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß und von kräftigerer Statur beschrieben. Er hatte dunkle bis schwarze Haare und einen Vollbart. Er war mit einem silbernen Audi Q5 unterwegs.
Die Kriminalpolizei in Kassel hat die Ermittlungen übernommen. Hinweise zu dem unbekannten Mann oder dem silbernen Audi Q5 nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0561-9100 entgegen.
Die Polizei warnt vor dieser Form des Trickbetrugs, die auch als «Autobahngold-Masche» bekannt ist. Die Betrüger täuschen eine Notlage vor und bitten Verkehrsteilnehmer um Bargeld. Als vermeintliche Gegenleistung oder Sicherheit bieten sie ausländische Banknoten, Schmuck oder angebliche Wertgegenstände an. Die Polizei rät dazu, in solchen Situationen vorsichtig zu sein und im Zweifel kein Bargeld auszuhändigen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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