Trickreiche Schmuckdiebstähle häufen sich in Südosthessen – Polizei warnt vor Goldketten-Räubern

(Symbolbild)

In Südosthessen häufen sich trickreiche Diebstähle von Goldketten und anderem hochwertigen Schmuck. Die Polizei warnt vor Tätern, die sich das Vertrauen ihrer Opfer erschleichen und dabei vor allem ältere Menschen ins Visier nehmen.

Die Diebe gehen dabei besonders perfide vor: Sie geben sich freundlich, hilfsbereit oder herzlich und suchen bewusst körperliche Nähe zu ihren Opfern. In einem unbeobachteten Moment entwenden sie dann hochwertigen Schmuck. Nach Erkenntnissen der Polizei suchen sich die Täter häufig gezielt ältere Menschen aus.

In mehreren Fällen sprachen unbekannte Täter ihre Opfer auf Parkplätzen oder im öffentlichen Raum an, täuschten Hilfsbereitschaft vor oder suchten unter einem Vorwand Kontakt. Teilweise wurden Personen in Gespräche verwickelt und unvermittelt umarmt, während unbemerkt Goldketten oder anderer Schmuck entwendet wurden.

In anderen Fällen legten Täter ihren Opfern vermeintlichen Modeschmuck um den Hals oder drängten sich auffällig in deren persönlichen Bereich, um hochwertige Schmuckstücke unbemerkt abzunehmen. Wiederholt richteten sich die Taten insbesondere gegen Seniorinnen und Senioren.

Die Polizei gibt folgende Verhaltenstipps zum Schutz: Halten Sie Distanz zu fremden Personen und lassen Sie diese nicht unnötig in Ihre unmittelbare Nähe. Lassen Sie keine Umarmungen oder das Umlegen von Schmuck zu. Seien Sie misstrauisch bei ungefragten Hilfsangeboten oder vermeintlichen Geschenken. Wenn Sie bedrängt werden, rufen Sie laut um Hilfe oder sprechen Sie Passanten gezielt an.

Bei verdächtigen Beobachtungen sollen Betroffene die örtlich zuständige Polizeistation informieren oder in akuten Fällen den Notruf 110 wählen. Im Schadensfall sollte Strafanzeige erstattet werden. Die Polizei bittet insbesondere ältere Menschen sowie deren Angehörige, über diese kriminellen Maschen zu sprechen und aufmerksam zu bleiben.

Wer verdächtige Beobachtungen macht oder Hinweise auf Tatverdächtige geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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