Die Bundespolizei hat am Sonntag an der deutsch-niederländischen Grenze einen mit Haftbefehl gesuchten Mann festgenommen. Der 42-jährige Tscheche muss für anderthalb Monate ins Gefängnis.
Polizisten der Bundespolizei kontrollierten den Reisenden in einem international verkehrenden Fernbus etwa um 19.40 Uhr in der Kontrollstelle auf dem Rastplatz Bentheimer Wald an der A 30. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass ein Haftbefehl der zuständigen Staatsanwaltschaft gegen ihn vorlag.
Der Mann war zuvor wegen Bannbruchs verurteilt worden. Das bedeutet: Er hatte verbotene oder beschränkte Ware entgegen eines gesetzlichen Verbots über die Grenze gebracht. Deshalb muss er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von anderthalb Monaten verbüßen. Die Zahlung einer Geldstrafe von 1.800 Euro hätte den Gefängnisaufenthalt abwenden können.
Da der Verhaftete den haftbefreienden Geldbetrag nicht aufbringen konnte, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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