Tschechischer Wiederholungstäter ignoriert Einreiseverbot nach Deutschland

Bundespolizei

Ein tschechischer Staatsangehöriger hat ein gegen ihn verhängtes Einreiseverbot nach Deutschland missachtet und ist nur einen Tag nach seiner Abschiebung erneut illegal eingereist. Bundespolizisten nahmen den Mann heute Morgen kurz nach Mitternacht im Bahnhof Görlitz fest, wo er schlafend angetroffen wurde.

Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass der Tscheche durch die Ausländerbehörde Görlitz zur Fahndung ausgeschrieben war. Aufgrund wiederholter Straftaten wie Diebstahl war ihm das Recht auf Freizügigkeit und damit die Einreise nach Deutschland aberkannt worden.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann erst am Vortag in Begleitung der Polizei in Zittau das Bundesgebiet verlassen musste und offenbar sofort im Anschluss wieder einreiste. Die Beamten nahmen ihn in Gewahrsam und leiteten ein weiteres Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts ein.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wird eine erneute Zurückschiebung nach Tschechien über Zittau erfolgen.

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