Tui-Chef Ebel erwartet Konsolidierung und steigende Urlaubspreise

via dts Nachrichtenagentur

Tui-Chef Sebastian Ebel rechnet mit grundlegenden Veränderungen in der Reisebranche. Angesichts der wirtschaftlichen Lage erwarte er Konsolidierungen im Hotel- und Airline-Segment, sagte Ebel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe in den Samstagsausgaben. Dabei gehe es weniger um größere Insolvenzen mit Marktauswirkungen, sondern vielmehr um aktiv vorangetriebene Zusammenschlüsse und Veränderungen.

Der Tui-Vorstandschef beobachtet, dass Urlauber zunehmend sparsamer werden. „Es wird später gebucht, und Familien prüfen zweimal, weil das Geld nicht mehr so locker sitzt“, beschreibt Ebel das veränderte Buchungsverhalten. Diese Entwicklung hänge stark mit der wirtschaftlichen Gesamtlage zusammen. Sollte sich an dieser Situation nichts ändern, könne es wie in anderen Branchen zu einer Marktkonsolidierung kommen.

Für das kommende Jahr stellt sich Ebel auf steigende Urlaubspreise ein. „Urlaub wird teurer, vor allem wenn die Treibstoffpreise hoch bleiben“, warnt der Tui-Chef. Allerdings gebe es weiterhin zahlreiche preisattraktive Reiseziele. Wer nach Spanien oder Griechenland reisen wolle, werde wahrscheinlich mehr bezahlen müssen als Urlauber, die sich für Ägypten, Bulgarien, Rumänien, die Kapverden oder die Dominikanische Republik entschieden.

Für kostenbewusste Familien hat Ebel konkrete Tipps: „Wer außerhalb der Ferien reisen kann, etwa im November oder Februar, hat bessere Chancen auf günstigere Preise, weil die Nachfrage dann häufig geringer ist.“ Wer zeitlich nicht flexibel sei, sollte möglichst früh buchen. Generell riet der Tui-Vorstandschef Reisewilligen, bei der Wahl des Reiseziels auf das eigene Budget zu achten und möglichst flexibel bei den Reisezeiten zu sein.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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