Turkmene ohne Arbeitserlaubnis bei Grenzübergang festgenommen

Bundespolizei

Ein 36-jähriger turkmenischer Staatsangehöriger ist am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf an der A4 festgenommen worden, nachdem er sich einem Ausreiseverbot widersetzt hatte. Die Bundespolizei kontrollierten den Mann am Dienstagabend gegen 21:20 Uhr bei der fahndungsmäßigen Überprüfung eines Reisebusses.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Turkmene von der Ausländerbehörde Waldeck-Frankenberg gesucht wurde. Ende 2025 war er als Fahrer eines Paketdienstes angetroffen worden – ohne die erforderlichen Arbeits- und Aufenthaltserlaubnisse. Daraufhin forderten die Behörden ihn zur Ausreise auf. Der Mann entzog sich dieser Anordnung jedoch durch Untertauchen.

Infolgedessen erließ die Ausländerbehörde eine Ausweisung aus Deutschland und verhängte ein Einreiseverbot gegen den 36-Jährigen. Trotz dieser Maßnahmen versuchte er gestern Abend erneut, die Grenze zu überqueren.

Die Bundespolizisten leiteten ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts ein. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen verweigerten die Beamten dem Mann die Einreise und wiesen ihn unmittelbar nach Polen zurück.

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