Über 60 Verstöße bei Zweirad-Kontrollen im Kreis Gütersloh

(Symbolbild)

Bei einer europaweiten Kontrollwoche haben Polizisten im Kreis Gütersloh am Dienstag mehr als 60 Verstöße von Zweirad-Fahrern geahndet. Der Verkehrsdienst kontrollierte Bei den ROADPOL-Aktion „2-Wheelers“ gezielt Motorrad-, Fahrrad-, E-Bike- und E-Scooter-Fahrer.

Den größten Anteil machten Geisterfahrer aus: 23 Fahrrad- und E-Bike-Fahrer waren auf der falschen Straßenseite unterwegs. Die Polizei warnt, dass das Fahren entgegen der vorgeschriebenen Richtung ein hohes Risiko darstellt – vor allem für die Geisterradler selbst. Dabei kommt es nicht selten zu schweren Verletzungen. Grundsätzlich gilt auch für Radfahrer das Rechtsfahrgebot, das nur durch Verkehrszeichen aufgehoben oder eingeschränkt werden kann.

Weitere Verstöße betrafen die Handynutzung während der Fahrt, Vorfahrtsverletzungen und Verstöße gegen die Versicherungspflicht. Die Beamten kontrollierten dabei Fahrverhalten, Sichtbarkeit und Fahrzeugbeschaffenheit der Zweiräder.

Über die europaweite Kontrollwoche hinaus widmet sich die Polizei Gütersloh mit der Aktion „Radschlag“ der Bekämpfung von Verkehrsunfällen mit Rad-, E-Bike- und E-Scooter-Fahrern. Neben täglichen Kontrollen finden auch regelmäßig Schwerpunktkontrollen statt.

» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen