Ulm: Polizei stoppt Betrug und sichert 85.000 Euro

(Symbolbild)

Ein Betrüger hat versucht, einen 56-Jährigen aus Erbach um knapp 85.000 Euro zu bringen – ist damit aber gescheitert. Dank des schnellen Handelns des Polizeireviers Ulm-West konnte der gesamte Betrag gesichert werden.

Der Unbekannte verschaffte sich auf bislang ungeklärte Weise Zugang zum Online-Banking des Mannes. Anschließend veranlasste er eine Überweisung von fast 85.000 Euro auf ein deutsches Konto. Der 56-Jährige erstattete sofort Anzeige bei der Polizei.

Das Polizeirevier Ulm-West leitete unverzüglich Ermittlungen ein und handelte schnell: Die Beamten stoppten die bereits eingeleitete Weiterleitung des Geldes von einem mutmaßlichen Geldwäschekonto und sicherten den gesamten Betrag. Dadurch entstand dem Geschädigten kein finanzieller Schaden.

Gegen eine 24-Jährige, auf deren Konto das Geld zunächst eingegangen war, wird nun wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt. Die Ermittlungen gegen die 24-Jährige und den bislang unbekannten Täter laufen weiterhin.

Die Polizei nutzt den Fall für eine Warnung: Geben Sie niemals Anmeldedaten für Ihr Online-Banking an Dritte weiter. Echte Bankmitarbeiter und echte Polizeibeamte erfragen niemals solche Daten, TAN-Nummern oder PINs. Klicken Sie nicht auf Links in E-Mails, wenn Sie dem Absender nicht vertrauen. Im Zweifelsfall sollten Sie telefonisch Rücksprache mit dem vermeintlichen Absender halten – so lassen sich Betrugsversuche zuverlässig erkennen. Weitere Informationen und Präventionstipps bietet die Website www.polizei-beratung.de.

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