In Friesenheim ist es am Mittwochmorgen zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einer Straßenbahn gekommen. Der 28-jährige Autofahrer wollte etwa um 8.38 Uhr an der Einmündung Rottstücker Weg trotz ausdrücklicher Verbotsbeschilderung wenden.
Der Grund für das illegale Manöver: Der Fahrer wollte ein Ziel in Friesenheim anfahren, konnte es aber nicht direkt erreichen, weil die Linksabbiegerspur von der Brunckstraße in die Sternstraße derzeit gesperrt ist. Als er wendete, übersah er eine Straßenbahn, die gerade in Richtung Ludwigshafen-Oppau unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß.
Der Autofahrer wurde leicht verletzt. Die 58-jährige Straßenbahnführerin und etwa zehn Fahrgäste blieben unverletzt. Der Gesamtschaden wird auf rund 9.000 Euro geschätzt.
Die Polizeidirektion Ludwigshafen nutzt den Vorfall für einen Appell an alle Verkehrsteilnehmer: Verkehrsregeln sollten auch dann befolgt werden, wenn durch gesperrte Fahrspuren Zeit verloren geht. Die Missachtung von Verbotsschildern, Geschwindigkeitsbeschränkungen oder roten Ampeln bringt in der Regel keinen nennenswerten Zeitgewinn, führt aber häufig zu gefährlichen Situationen oder eben zu Unfällen – und damit letztlich zu einem größeren Zeitverlust sowie Sachschäden oder Verletzten.
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