Unfall mit sechs Verletzten: Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis fährt danach erneut

(Symbolbild)

Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 7 im Altenburger Land sind am Montagmittag (3. August 2026) sechs Personen leicht verletzt worden. Ein 42-jähriger irakischer Staatsangehöriger war mit seinem Auto auf zwei Fahrzeuge aufgefahren, die an der Höhe des Abzweigs Nöbdenitz nach links einbiegen wollten und verkehrsbedingt warteten.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden die wartenden Fahrzeuge aufeinander geschoben. Alle sechs Insassen erlitten leichte Verletzungen. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Der Gesamtschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.

Bereits vor dem Unfall war der Mann den Polizeibeamten aufgefallen: Er soll unmittelbar zuvor durch riskante Fahrweise und Überholmanöver im Straßenverkehr aufgefallen sein. Bei der Unfallaufnahme legte der 42-Jährige einen ausländischen Führerschein vor. Allerdings stellte sich durch weitere Ermittlungen und behördenübergreifende Zusammenarbeit heraus, dass er nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Polizei stellte den Führerschein sicher und untersagte ihm die Weiterfahrt.

Doch damit nicht genug: Kurze Zeit nachdem der Mann aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen wurde, trafen ihn die Beamten erneut im Bereich der Unfallstelle an – diesmal saß er bereits wieder am Steuer eines anderen Kraftfahrzeugs. Gegen den 42-Jährigen wurden neben den Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs auch Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

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